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01.03.17

Normandie: 500 Jahre Le Havre

Ein Sommer in Le Havre 2017 - Die Stadt an der Mündung der Seine lädt zu vielen Jubiläums-Feierlichkeiten ein.

(Foto: colourandmore15/Fotolia)

Vom 27. Mai bis zum 8. Oktober 2017 feiert die Stadt Le Havre ihr 500-jähriges Stadtjubiläum - mit Kunstobjekten im öffentlichen Raum, mit besonderen Ausstellungen und ganz viel modernem Flair: Giganten erobern die Stadt, das berühmte Gemälde „Impression, soleil levant" (1872) von Claude Monet wird im Musée André Malraux (MuMa) ausgestellt. Festakte und Paraden laden zum gemeinsamen Feiern ein.

Zentrale Veranstaltungen in Le Havre im Jahr 2017:

27. Mai:
Eröffnungsparade von Art Point M

6. - 9. Juli:
Royal de Luxe bringt die Giganten nach Le Havre, überlebensgroße Puppen erobern die Stadt

9. September- 8. Oktober: Ausstellung „Impression(s) soleil" im Musée André Malraux. Das Meisterwerk von Monet kehrt an seinen Entstehungsort zurück.

8. Oktober:
Die große Abschlussveranstaltung ist ähnlich einem großen Zusammentreffen aller Bürger und Besucher der Stadt konzipiert.

Die Ausstellungen und Feierlichkeiten sollen den Blick auf die Stadt und ihre Details lenken: auf die Porte Oceane, die wie ein Bilderrahmen auf das Meer weist, auf den beeindruckenden Niemeyer-Vulkan, heute Bibliothek und Theater. Und auuf die Häuserfassaden aus Beton, die in den verschiedensten Rose- und Beigetönen schimmern, sobald die Sonne darauf fällt, auf die Kirche Saint-Joseph, die wie ein Leuchtturm Orientierung bietet.

Le Havre ist eine der geplanten Städte, die mit der Industrialisierung groß geworden sind. Im Jahr 1517 von König Franz I. gegründet, ließ die Stadt ihre primär militärische Bestimmung hinter sich und wurde im 18. Jahrhundert zum wichtigsten Handelshafen Frankreichs.

Baumwolle, Kaffee, Kakao - all diese Produkte wurden von Übersee nach Le Havre gebracht und machten die ansässigen Reeder zu reichen Kaufleuten. Das dunkle Kapitel der Stadt wurde von der Zeitgeschichte geschrieben.

Während der deutschen Besatzung zerstörten alliierte Bombardierungen im September 1944 das gesamte Stadtzentrum und forderten einen hohen Tribut von den Bewohnern der Stadt. Für Le Havre ein herber Rückschlag - und eine Chance: In den sOer Jahren entwickelte August Perret mit 100 weiteren Architekten ein Stadtbild nach den Maßstäben des „strukturellen Klassizismus", welcher den Prinzipien „Licht", „Raum", „Bewegung" und „Ruhe" folgt - visionär und bis heute teilweise verkannt. Seit 2005 trägt Le Havre als Paradebeispiel einer modernen Stadt den Titel UNESCO Weltkulturerbe.





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