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Ein Städte-Trip ins Baskenland zwischen Kunst, Natur, Industrie und Lebensgefühl. Kulinarische Genüsse inklusive
Bilbao ist eine quirlige Stadt. Und Zentrum für Kultur und Politik im Baskenland. Das Guggenheim-Museum ist legendär, die neue baskische Küche auch. In Bilbao kann man für Geist und Körper viel Gutes tun.
Bilbao ist irgendwie anders als man sich eine spanische Stadt vorstellt. Als eine der Metropolen des Baskenlands strahlt sie ein besonderes Flair aus. Das liegt schon an der Lage von Bilbao. Zum einen liegt es in Nordspanien und entspricht schon damit nicht den gängigen (Süd-)Spanien-Klischees. Zum anderen liegt es an der Flussmündung des Ria del Nervión, was Bilbao ermöglichte, viele Jahrhunderte einen florierenden Seehafen zu betreiben. Mit ehemals Exklusiv-Rechten für den Handel nach Amerika.
 - Die Flussmündung des Ria del Nervión in den Atlantik.
Publikumsmagnet: Guggenheim-Museum
Eisengewinnung und -verarbeitung waren ebenfalls lukrative Industriezweige. Weitere Industrien wie Werftbau oder Raffinerien kamen hinzu. Und Handel. Bilbao war wohlhabend und geschäftig, aber nicht schön. Dann kam im letzten Jahrhundert Ende der 80er Jahre die Industriekrise. Und das war die Chance für eine Neuorientierung. Einer der markantesten Ergebnisse: das Guggenheim Museum. Nach 10-jähriger Verhandlung wurde es von 1993-1997 gebaut. Eigenwillig und einzigartig vom kanadischen Stararchitekten und Designer Frank O. Gehry entworfen. Heute ist es Publikumsmagnet für die ganze Region. Zwischen 850.000 und 1 Millionen Besucher zieht das Guggenheim Museum jedes Jahr an. Neben Dauerausstellungen wechseln sich regelmäßig Wanderausstellungen ab.
-> Weitere Infos zum Guggenheim-Museum ...
 - Guggenheim-Museum: ein Segen für die wirtschaftliche Entwicklung von Bilbao
Unverwechselbares Gesicht
Aber ein Guggenheim-Museum alleine macht noch keine schöne Stadt aus. Bilbao wurde nicht nur begrünt, sondern erhielt eine moderne U-Bahn und neue Brücken. Viel Geld wurde in Infrastrukturmaßnahmen investiert. Auch aus EU-Mitteln. Namhafte Architekten und Designer wurden beauftragt. So stammt die Planung der U-Bahn vom britischen Stararchitekten Norman Forster. Oder die Zubizuri Fußgänger-Brücke von dem Spanier Santiago Calatrava. Jetzt hat die ehemalige Industriestadt Bilbao ein sympathisches, unverwechselbares Gesicht erhalten. Und ist ohne Einschränkung einen Städte-Trip wert.
 - Zubizuri Fußgänger-Brücke entworfen vom Stardesigner Santiago Calatrava
Neben dem Guggenheim-Museum gibt es in Bilbao noch eine weitere sehr bedeutende Ausstellung: das Museum der Schönen Künste (Museo de Bellas Artes de Bilbao). Im Jahre 2001 wiedereröffnet, ist es weltweit das neuntgrößte Museum. Mit 7.000 Arbeiten deckt es drei große Bereiche ab: alte überwiegend spanische und flämische Kunst sowie zeitgenössische und baskische Kunst.
-> Weitere Infos zum Museum der Schönen Künste …
 - Museum der Schönen Künste: Neuntgrößtes Museum der Welt
Berühmte Baskenmütze
Bestimmend für die schöne Altstadt von Bilbao sind die „Sieben Straßen“ (Siete Calles). Sie liegen am rechten Ufer des Ria. Und sind Namensgeber für den Bezirk der Altstadt. Natürlich ist dieser größer als sieben Straßen. Hier findet man moderne und traditionelle Geschäfte, Läden von internationalen Modeketten, Restaurants und Bars. Oder einen kleinen Laden, in dem schon seit über 100 Jahren die berühmten Baskenmützen verkauft werden. Große Teile der Altstadt sind Fußgängerzonen, in denen es sich herrlich bummeln lässt. Oder man genießt hier in einem der vielen Lokalitäten die Kunst der modernen oder traditionellen baskischen Küche. Die Altstadt wurde 1983 überflutet und stark in Mitleidenschaft gezogen. Mittlerweile ist sie vollständig renoviert und wirkt sehr einladend und auch pittoresk. Für Einheimische und Touristen ist sie das wichtigste Freizeit- und Geschäftszentrum von Bilbao.
 - links: Bummeln in der Altstadt, rechts: typisches Eckhaus
 - © fernweh.de
Direkt zu Beginn der Altstadt befindet sich das Theater von Bilbao (Theatro Arriga), das nach der Überschwemmung neu aufgebaut werden musste.
 - links: Das wiederaufgebaute Theater
 - rechts: In der Altstadt gibt es jede Menge Bars und Restaurants
Wenige Gehminuten davon entfernt gelangt man durch die engen Gassen zur Kathedrale von Santiago. Sie ist dem Schutzpatron der Stadt geweiht. Die gotische Kirche aus dem 14. Jahrhundert bildet das Zentrum der Altstadt.
Nur wenige Schritte von ihr entfernt schließt sich der Plaza Nueva an. Ein hübscher großer Platz umringt von Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert. Hier befinden sich kleine Restaurants und Bars, die zum Ausruhen unter den Arkaden einladen. Kleine Läden bieten am Plaza Nueva Produkte und Andenken aus der Region an.
 - Plaza Nueva: Hübscher Platz und netter Treffpunkt
Köstlichkeiten aus dem Meer
Im südöstlichen Teil der Altstadt und direkt am Fluss gelegen, befindet sich die Markthalle (Mercado de la Ribera) mit ihren bunten Glasfenstern, die unter anderem das Wappen der Stadt, zwei Wölfe, zieren. In der recht großen Markthalle findet man montags bis samstags ab 8 bis ca. 14 Uhr jede Menge frische Köstlichkeiten aus dem Meer (Untergeschoss) sowie Fleisch, Gemüse, Früchte im Mittelgeschoss.
 - Markthalle von Bilbao: Köstlichkeiten aus der Region
Unweit der Markthalle befindet sich einer der ältesten Brücken der Stadt, San Antón, in deren unmittelbarer Nähe die gleichnamige Kirche liegt. Die Brücke wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Mit dem Bau der Kirche San Antón wurde im 15. Jahrhundert begonnen, sie wurde jedoch erst im 18. Jahrhundert mit der Vollendung des Turmbaus fertig.
 - Altstadt am Ria: vorne links die Markthalle, dahinter die Kirche San Antón und Brücke San Antón
Cafés und Gärten
Auf der linken Uferseite nicht weit von der Altstadt befindet sich der Hauptbahnhof von Bilbao. Wenige Gehminuten davon entfernt stößt man auf einen schönen grünen Platz, den Jardines Albia. Wer sich unter den großen alten Bäumen auf eine der Bänke setzt, könnte meinen, dass die Zeit stehen geblieben ist.
 - Jardines Albia: Garten zum Ausruhen mitten in der Stadt
An einer Ecke des Jardines Albia lohnt das Café Iruña einen Besuch. Es ist ein sehr bekanntes Café und wurde 1903 eröffnet. Im Café Iruña ist den ganzen Tag über etwas los. Man trifft sich zum Frühstück, zu Mittag oder zum Abendessen, gleich ob jung oder alt, Einheimischer oder Tourist. Seit über 100 Jahren diskutiert man hier über Kunst, Kultur, Sport oder Politik. Oder trinkt nur mal eben eine Tasse Kaffee.
 - Szene-Cafe seit 1903: Café Iruña
Gastronomie als Kunst
Gut zu essen, gehört in Bilbao zur Lebenskunst. Das betrifft auch die Gastronomie. In Bilbao gibt es außergewöhnlich viele gute Restaurants. Die jungen baskischen Köche, darunter auch zwei Sterneköche, setzen auf regionale Spezialitäten. Das sind oftmals Kreationen aus Fisch und Meeresfrüchten. Auch bei den Zutaten greift man bevorzugt auf das zurück was die Region hergibt. Denn neben der Fischerei sind Viehzucht und Gemüseanbau landwirtschaftliche Schwerpunkte im Baskenland. In Bilbao kann man traditionell oder ausgefallen bis gewagt speisen. Für viele Feinschmecker ist das alleine schon ein Grund, Bilbao einen Besuch abzustatten.
Spanische Spieße
Eine Besonderheit in Bilbao und im Baskenland sind die Pintxos (spanisch: Pinchos). Spanienkenner winken vielleicht ab: „Kennen wir, das sind Tapas“. Pinchos sind aber anders als Tapas. Man könnte sie eher als Canapés bezeichnen, obwohl es das auch nicht ganz trifft.
 - Pinchos: kleine, leckere Häppchen mit Spieß
Pinchos sind kleine Leckereien wie Meeresfrüchte, Fisch, Salat, Käse, Schinken oder Wurst, meist auf einem Minibaguette oder Weißbrot serviert. Sie werden mit einem zahnstocherähnlichen Spieß zusammengehalten. Daher auch der Name: Pincho heißt im Spanischen „Spieß“. Pinchos werden in Bars, Cafés und Kneipen an der Theke ausgelegt, und man bedient sich meist selbst. Pinchos sind jedoch keine kostenlose Beigabe zum Getränk. Abgerechnet wird nach Anzahl der Spieße. Jeder Gastronom pflegt die Kunst der Pinchos nach eigener Vorstellung und Idee. Das führt dazu, dass man in der Altstadt regelrechte Pinchos-Wanderungen veranstalten kann. Man zieht mit Freunden von Bar zu Bar und probiert und genießt Pinchos unterschiedlicher Machart.
 - In den Bars werden die Pinchos an der Theke ausgestellt
Der Sättigungseffekt ist nicht zu unterschätzen. Schon nach dem dritten oder vierten Gaststättenbesuch wird einem der Konsum von Getränken und Pinchos deutlich schwerer fallen.
Ausflugsmöglichkeiten in direkter Nähe
In der Region rund um Bilbao gibt es viel zu entdecken. Die Landschaft ist vielfältig: Strände, Buchten oder Steilküsten am Atlantik. Oder Berglandschaften mit einzigartiger Flora und Fauna. Eine optimale Gegend für Naturliebhaber.
 - Puente Colgante: Industriedenkmal und funktionierende Transporter-Brücke
Ein interessantes Industriedenkmal gibt es nur wenige Kilometer flussabwärts nahe der Mündung der Ria: die Brücke Puente Colgante (Vizcaya Bridge). Sie wurde in Stahl von dem Ingenieur und Architekten Alberto de Palacio, einem Schüler von G. Eiffel (Erbauer des Eiffelturms in Paris), im Jahre 1893 fertig gestellt. Puento Colgante verbindet die Städte Portugalete und Las Arenas (Getxo). Sie ist die älteste Transporter-Brücke der Welt. Die Stahlkonstruktion ist 50 m hoch, so dass auch große Schiffe unter ihr durchfahren können. An der Brücke hängt eine Gondel, die Fußgänger und Autos über den Fluss transportiert. An beiden Fluss-Seiten gibt es einen Aufzug, der neun Besucher fasst und von einem Operator betrieben wird. Nach einer gemächlichen Auffahrt oben angekommen, wird man mit einer herrlichen Aussicht auf Bilbao zu einer Seite und auf die Flussmündung und den Hafen zur anderen Seite belohnt.
 - Puente Colgante: Herrlicher Ausblick 50 m über dem Fluss
 - © fernweh.de
Man geht die 160 m über den Fluss in 50 m Höhe, fährt auf der anderen Seite mit dem Aufzug wieder hinab und kann dann mit der Gondel nahe am Wasser zum Ausgangspunkt zurückkommen.
Fazit von fernweh.de
Bilbao boomt als Touristenziel. Dank Guggenheim-Museum mit 1 Millionen Besuchern. Das Guggenheim-Museum ist natürlich ein „Muss“ für jeden Touristen. Aber Bilbao bietet ein breites Erlebnis-Spektrum über Guggenheim hinaus und ist einen Städtetrip immer wert. Denn die Stadt lebt, sie ist geschäftig, die Städteplaner sind mutig und das Lebensgefühl dort ist einfach toll. Bilbao erleben, ideal für ein verlängertes Wochenende. Am Ende ist man zwar geschafft, aber voll von neuen Eindrücken und Inspirationen. Und das macht bekanntlich zufrieden.
 - © fernweh.de
„Die grünen Berge und das wildschäumende baskische Meer haben uns Basken so gemacht“ Miguel de Unamuno, baskischer Philosoph und Dichter
 - © fernweh.de
Bilbao (baskisch: Bilbo) ist keine sehr alte Stadt. Als ihr Gründer gilt Don Diego López de Haro, der als damaliger Landesherr im Jahr 1300 der kleinen Hafen- und Fischersiedlung allerlei Privilegien gewährte. Der Ort wuchs aber nur langsam. Zur Zeit der Katholischen Könige hatte Bilbao erst 700 Einwohner. Später war es immer wieder Pirateneinfällen ausgesetzt. Auch unter den Karlistenkriegen des 19. Jahrhunderts und dem Spanischen Bürgerkrieg 1936-1939 hatte es schwer zu leiden. Die Industrialisierung Bilbaos begann erst Ende des 19. Jahrhunderts. Zwar hatte die Gewinnung von Eisen Tradition. Schon Shakespeare sprach von Schwertern aus Bilbo. Doch lange Zeit waren der Seehandel und die Bedeutung von Bilbao als Umschlaghafen der wirtschaftlich stärkste Faktor.
Euskara (Baskisch) wird von ca. 700.000 Menschen gesprochen. Es hat in Spanien den Status einer regional begrenzten Amtssprache. Es gibt acht Hauptdialekte, die wiederum in 25 Unterdialekte und 50 Varianten unterteilt sind. Euskara ist keine indogermanische Sprache. Sie ist eine Ergativ-Sprache und äußerst kompliziert. So hat Euskara ca. 15.000 Verbformen. Heute noch wird im Baskenland die Sage erzählt, dass der Teufel eine Wette verloren habe, weil es ihm nicht gelungen sei, Euskara zu lernen.
Bilbao hat mehr zu bieten als man denkt. Kunst, Natur, Industrie und aufgeschlossene Menschen, all das zeichnet Bilbao aus. Kulinarische Genüsse inklusive. Ertay Hayit interviewte für das Insider-Reiseportal fernweh.de renommierte Reisejournalisten über Bilbao.
„Was macht das Guggenheim-Museum so besonders?“ und „Was erwartet einen Gourmet im Baskenland?“, das sind Fragen, die sich jeder Bilbaourlauber stellt. Antworten gibt es im Reise-Podcast. Bilbao bereisen heißt Bilbao erleben. ...Abspielen als mp3 (13 Minuten)
Redaktion und Moderation: Judy Muhawi.

Koordinaten
Breite: 43º 15' 42" N Länge: 2º 55' 43" W Höhe: 19 Meter über Seehöhe
Einwohner: ca. 350.000 in Bilbao, ca. 800.000 im Umland Größe: 41,6 Quadratkilometer
BilbaoCard
Mit der BilbaoCard können alle öffentlichen Verkehrsmittel benutzt werden. Ermäßigungen gibt es mit der Karte bei Stadtführungen, Museen, Freizeiteinrichtungen, Veranstaltungen, Restaurants und Geschäften. Erhältlich als 1-, 2- oder 3-Tageskarte bei den Touristenbüros.
Adressen
Bilbao Touristeninformation (BIT) Hauptbüro Plaza del Ensanche, 11 48009 Bilbao Tel. 0034 94 4795760 Fax 0034 94 4795761 bit@ayto.bilbao.net www.bilbao.net Öffnungszeiten: Mo-Fr: 09:00 - 14:00 Uhr / 16:00 - 19:30 Uhr
Büro Theater Arriga Plaza Arriaga s/n 48005 Bilbao Saisonal unterschiedliche Öffnungszeiten, sonntags geöffnet
Büro Guggenheim Museum Avda. Abandoibarra, 2 48009 Bilbao Saisonal unterschiedliche Öffnungszeiten, sonntags geöffnet
Büro Flughafen Flughafen Bilbao Terminal Abflug 47180 Loiu Tel. 0034 94 4710301 Fax 0034 94 4711240 Öffnungszeiten: Mo-Fr: 07:30 - 23:00 Uhr Sa-So: 08:30 - 23:00 Uhr
Tagungen und Konferenzen Bilbao Convention Büro Plaza del Ensanche, 11 48009 Bilbao Tel. 0034 94 4795770 Fax 0034 94 4795771 marketing@bilbaoturismo.bilbao.net
Cafe Iruña (vom Autor ausprobiert) 5 Calle Colón de Larreategui Bilbao 48001 Tel. 0034 944 23 70 21 http://www.cafesdebilbao.net/iru.htm Immer einen Besuch wert. Siehe Text oben.
Restaurante Jolastoki (vom Autor ausprobiert) Avda. de los Chopos, 24 48990 Neguri (Getxo) Tel. 0034 94 4912031 Fax 0034 94 4603589 www.jolastoki.euskalnet.net Etwas außerhalb von Bilbao gelegen. Altes baskisches Haus. Gemütliches Ambiente. Ausgezeichnete tradtionelle Küche. Nicht billig, aber man wird satt: Essen ab 40 Euro aufwärts. Empfehlenswert.
Zortziko (vom Autor ausprobiert) Alda. Mazarredo, 17 48001 Bilbao Tel. 0034 94 4236396 Fax 0034 94 4235687 zortziko@zortziko.es www.zortziko.es Restaurant des baskischen Sternekochs Daniel García. 4 futuristische Räume. Aufmerksames Personal. Sehr ausgefallenen Speisen in kleinen Portionen. Gewöhnungsbedürftig und nicht für jeden Geschmack geeignet. Menü ab 85 Euro. Gilt als eines der Top-Restaurants im Baskenland. Internationale Gäste.
Vorwahlen
Spanien nach Deutschland: 0049 Spanien nach Österreich: 0043 Spanien in die Schweiz: 0041 Vorwahl Spanien: 0034 Vorwahl Bilbao: 0034 94
Text und Fotos: Ertay Hayit
Alle Angaben wurden von dem Autor nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt und von der Redaktion von Hayit Medien und Fernweh.de überprüft. Allerdings kann keine Gewähr oder Haftung für einen etwaigen Schaden übernommen werden.
© copyright Ertay Hayit und Mundo Marketing GmbH, Alle Rechte vorbehalten
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Lesen Sie mehr zum Guggenheim-Museum hier
Lesen Sie mehr zum Museum der Schönen Künste hier
 - Der Leitfaden für Auswanderer nach Spanien
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