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Kleine und große Abenteuer: In Island ist immer was los

Der See Mývatn heißt auf deutsch "Mückensee".(Foto: Hayit/ fernweh.de)

Wo Sie was erleben können und trotzdem Ihre Ruhe finden

Weit weg im Nordatlantik. Auf Island. Unternehmungslustige und Naturfreunde fahren jetzt dorthin. Bevor alle die anderen Touristen kommen

Natur sollte man schon mögen, wenn es einen nach Island zieht. Und für Regenschirm-Akrobaten und Zuckermännchen ist die Nordatlantik-Insel auch nicht geeignet. Island in der Vorsaison: eiskalt? Weit gefehlt! Die klimatischen Rahmenbedingungen sind auch außerhalb des Sommers durchaus erträglich. Die Hauptreisezeit auf Island ist zwar von Ende Juni bis Anfang September. Aber die findigen Tourismus-Experten der Insel wollen natürlich gerne auch zu den übrigen Zeiten die Insel vermarkten. Damit Flugzeuge nicht halbvoll zwischen Europa und Island hin- und herfliegen. Und deshalb lässt man sich eine ganze Menge einfallen, damit es auch schon ab Anfang März Spaß macht, Island zu besuchen. 3 Insider-Infos für einen Vorsaison-Aufenthalt auf Island schonen Ihre Reise-Kasse. Denn bekanntlich ist Vorsaison-Zeit Sparzeit. So auch in Island.

Verlängertes Wochenende in Reykjavik

Bis vor einigen Jahren wurden in der Inselhauptstadt Reykjavik abends die Bürgersteige hochgeklappt. Damit ist jetzt Schluss. Am Wochenende mal eben nach Paris oder London? Viel zu langweilig! Reykjavik ist der Tipp, der Nachteulen hellhörig macht. Dort gibt es gutes Essen – natürlich hauptsächlich Leckereien, die das Meer bietet. Oder Lammfleisch vom Feinsten: Da sich Schafe und Lämmer im Hochland von frischen Gräsern und Kräutern ernähren, ist ihr Fleisch besonders köstlich. Das Kulturangebot ist qualifiziert genug, um sich auch in jeder Hauptstadt Europas sehen zu lassen. Und die Kneipenszene ist so vielfältig, dass man – jeder nach seinem Geschmack – den Abend gemütlich ausklingen lassen kann. Mit Icelandair geht es ab Frankfurt direkt nach Island. Die Preise variieren je nach Saison.

Eine faszinierende Natur erwartet den Reisenden auf Island. (Foto: Hayit/ fernweh.de)

Nach und von den USA: Stop in Island

Es ist kaum zu glauben. Mit Icelandair ist es günstiger nach Nordamerika zu fliegen als nur nach Island. Da bietet sich doch ein Stop von 24-72 Stunden an, wenn man privat oder geschäftlich nach Nordamerika unterwegs ist. Wer bei der Fluggesellschaft nachfragt, erhält nur Gemurmel zur Antwort. Tatsache ist, dass der Wettbewerbsdruck auf der Nordatlantik-Strecke Europa – USA wesentlich größer ist als nur nach Island. Und Island liegt direkt auf der Amerika-Route. Das Fluggerät ist recht modern, aber in der Touristenklasse geht es eng zu: Die Sitzreihen entsprechen dem Reisen auf innereuropäischen Standard. Das mag formal auch richtig sein, weil Island zu Europa gehört. Trotzdem sind diese Sitzreihen nichts für Menschen mit langen Beinen. Und die Maschinen sind oftmals bis auf den letzten Platz ausgebucht. Großzügig ist auch der Bordservice nicht: Für ein Bier wird man extra zur Kasse gebeten. Dafür ist der Flug preisgünstig und professionell geht es trotzdem zu. Wenn man dann in Island gelandet ist, wird man über den Flughafen erstaunt sein: Das Flughafengebäude ist topmodern, architektonisch ausgefallen und trotzdem gemütlich und sympathisch.

Optimal für Reitanfänger geeignet: Island-Pferde. (Foto: Hayit/ fernweh.de)

Für Aktive und Sportliche

Vorgefertigten Passiv-Urlaub gibt es auf Island kaum. Die Insel bietet aber eine ganze Menge für aktive und sportliche Menschen. Wer auf der Vulkaninsel nicht wenigstens 1 Stunde auf dem Rücken eines der legendären Island-Pferde gesessen hat, hat einiges nicht erlebt. Reitställe, die stunden- oder tageweise Ausritte organisieren, gibt es viele. Anfänger brauchen keine Angst zu haben. Die Islandpferde sind zwar dickköpfig aber gutmütig. Und unvorstellbar trittsicher: Sie finden auch schmalsten Pfaden vor tiefsten Abhängen mit traumwandlerischer Sicherheit ihren Weg. Man muss sie nur laufen lassen und findet selbst als Reitanfänger eine wohltuende Verbindung zwischen der Natur der Insel und dem Naturell der Pferde. Freunde von Islandpferden sind untröstlich, dass man auf Island auch Pferdefleisch isst. Aber dies soll eher die Ausnahme sein.

Weniger naturverbunden geht es beim Snow-Scooter-Fahren auf einem Gletscher zu.Snow-Scooter sind motorrad-ähnliche Gefährte, die auf 3 Kufen über den Schnee rasen. In einer aufregenden Fahrt geht es per Bus mühselig bis zum Gletscher hoch. Dort wird man dann in die Technik der Snow-Scooter eingewiesen und fährt mit dem stinkenden und knatternden Gefährt hinter einem erfahrenen Gletscherführer her. Das ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Auch der Preis für eine Stunde ist nicht für jede Geldbörse geeignet. Pro Person sind ungefähr 170€ hinzulegen.

 

Alle Angaben wurden von Hayit Medien und Fernweh.de nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Allerdings kann keine Gewähr oder Haftung für einen etwaigen Schaden übernommen werden.

Autor: Ertay Hayit, (c) Alle Rechte vorbehalten

Praktische Infos zu Island

Isländisches Fremdenverkehrsamt
Rauchstraße 1
D-10787 Berlin
Tel.: 030 – 50504200, Fax: 030 – 50504280
mailto:info@icetourist.de
http://www.icetourist.de

Fremdenverkehrsamt in Reykjavik
City of Reykjavik
Adalstraeti 6
IS-101 Reykjavik
Tel: (00354) 563-2250

 

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