Torre de Belém
Der Wehr- und Leuchtturm aus manuelinischer Zeit ist das Wahrzeichen der Stadt. 1521 fertig gestellt, stand er einst auf einer Tejo-Insel. Gotische Spitzbögen, venezianische Balkone, byzantinische Kuppeln und maurische Türmchen verzieren den mächtigen Quaderbau.
Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymus-Kloster)
Das Hieronymus-Kloster gilt als Meisterwerk der Manuelinik. Fünf Architekten bauten über 50 Jahre an diesem Prunkstück. Der berühmte Architekt Diogo Boytaca lieferte den Plan, das Werk sollte ein Symbol für die Weltmacht Portugal werden. João de Castilho schuf das Südportal, ganz hochgezogen mit Spitzen und Türmchen, Dutzenden von Figuren in verschachtelten Nischen sowie den Kreuzgang mit all den manuelistischen Formen: Taue, Knoten, nautische Instrumente, exotische Motive. Besonders sehenswert ist das Westportal mit großartigen Bildkompositionen von Nicolo Chanterène. Unter dem weit ausgesponnenen Netzgewölbe der Kirche befinden sich die Sarkophage von Vasco da Gama und Luís de Camões, die Grabstellen der Großen und Gekrönten des Landes.






