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Die schönsten Orte auf Mallorca

Wo sich Urlaub machen auf der Sonneninsel besonders lohnt

Bergdörfer, Hafenstädtchen, Ferienzentren: Mallorca hat unbestritten viel zu bieten. Da fällt die Entscheidung schwer, den richtigen Urlaubsort auszuwählen. Die langjährige Mallorca-Kennerin Anne Grießer stellt Ihnen die schönsten Orte vor

Kleine Dörfer inmitten der Serra de Tramuntana, charmante Fischerorte an der Ostküste, ruhige Landstädtchen im Inselinnern. So vielseitig wie Mallorcas Landschaft sind auch die Orte der Insel.

Die schönsten Bergdörfer

Galilea

Auf einem engen, gewundenen Sträßchen erreicht man den kleinen Ort mit dem biblischen Namen. Seine Hauptattraktion ist die fantastische Hanglage und die charmante Ausstrahlung. Gepflegte Gärtchen und Häuser, bunte Blumen und eine wunderschöne Aussicht auf die Bergwelt der südwestlichen Serra de Tramuntana zeichnen Galilea aus. Den schönsten Blick hat man vom Platz vor der Pfarrkirche. Die Gegend rund um Galilea eignet sich hervorragend für ausgedehnte Wanderungen.

Estellencs

Für Romantiker und Ruhesuchende gehört Estellencs zu den schönsten Bergdörfern der Insel. Die malerische Siedlung liegt direkt an der Küstenstraße von Andratx nach Valldemosa und Sóller. Wer hier auf der Durchreise ist, sollte für einen kleinen Spaziergang durch die engen Gassen anhalten. Für Urlauber stehen ein hübsches Hotel und eine Finca zur Verfügung. Ein kleiner Hafen mit winzigem Strand ist über eine schmale, verwinkelte Straße zu erreichen.

Banyalbufar

Nur wenige Kilometer nördlich von Estellencs liegt der Ort Banyalbufar. Der Name des Städtchens sowie seine berühmten Terrassengärten stammen noch aus Mallorcas arabischer Zeit. Wo einst nur steile Felsenküste zu finden war, wächst heute auf kleinen Feldern Obst und Gemüse. Anstelle von schroffen Abhängen findet man sanft abfallende, grüne Gärten. Während der Sommersaison ist die enge Hauptstraße Banyalbufars meist von Bussen und Autos verstopft: der Durchgangsverkehr nach Valldemosa. Aber die Umgebung Banyalbufars ist ein Wanderparadies. Der Klassiker: auf einem alten Schmugglerpfad zum Port d’es Canonge, einer kleinen Ferienhaussiedlung. In Banyalbufar gibt es Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geldbeutel.

Esporles

Nur 11 km von Palma entfernt, und doch schon inmitten der Serra de Tramuntana gelegen! Esporles ist ein sehr ursprünglicher Ort, in dem nur wenige Urlauber länger Rast machen. In den Bergen rund um Esporles gibt es jedoch einige schöne Ferienfincas und ein edles kleines Hotel . Die Hauptattraktion von Esporles ist jedoch das Museumsgutshaus La Granja. Man erreicht das große Anwesen, wenn man die Straße Richtung Puigpunyent einschlägt. Das Herrenhaus vermittelt einen umfassenden Einblick in den mallorquinischen Alltag vergangener Jahrhunderte. Zum Gelände gehören alte Werkstätten und ein weitläufiger Garten. Regelmäßig finden folkloristische Darbietungen statt.

Valldemosa

Das Städtchen Valldemosa gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen Mallorcas.Der Komponist Frederic Chopin und die extravagante Schriftstellerin George Sand verbrachten hier gemeinsam den Winter 1838/39. Als George Sand ihre Erinnerungen an diesen Winter einige Jahre später schriftlich niederlegte, lobte sie zwar die schöne Landschaft der Insel, ließ aber an den Bewohnern kaum ein gutes Haar. Nichtsdestotrotz kommen heute täglich riesige Besucherströme, um die Kartause von Valldemosa zu besichtigen. In Valldemosa gibt es jede Menge Cafés und Souvenirläden! Die bunten Gärten und die hübschen Straßenzüge laden zum Bummeln ein.

Deià

Im Herzen der Serra de Tramuntana liegt das Künstlerdorf Deià. Schon seit vielen Jahrzehnten lassen sich hier Maler, Bildhauer und Schriftsteller aus aller Welt nieder. Deià besticht durch seine idyllische Lage inmitten der Berge. Den schönsten Ausblick hat man vom Friedhof neben der Pfarrkirche des Ortes. Deià hat auch einen kleinen Kiesstrand: er ist schön gelegen, aber nur über eine enge, serpentinenreiche Straße zu erreichen.

Fornalutx

Zweimal erhielt das Dorf Fornalutx (im Tal von Sóller gelegen) das Prädikat „schönstes Dorf Spaniens” verliehen. Tatsächlich vermitteln die schmalen, blumengeschmückten Gässchen eine wahre Bilderbuchidylle. Und die Luft duftet nach den Zitronen und Orangen, die hier angebaut werden. In einigen Cafés wird für Erfrischung – und eine gute Aussicht – gesorgt.

Orient

In einem weiten Tal am Ostrand des Tramuntana-Gebirges liegt das Dorf Orient. Eine Handvoll Wohnhäuser, eine traditionsreiche Ferienfinca, eine Nobelherberge und ein preiswertes Hostal: das ist alles, was man im Ort findet. Die eigentliche Attraktion ist die Umgebung. Denn die Gegend rund um Orient ist ein Wanderparadies. Urlauber, die zur Erholung Ruhe und eine reizvolle Landschaft suchen, sind hier genau richtig.

Alaró

Ein beliebtes Ausflugs- und Wanderziel Mallorcas ist das Castell d’Alaró. Man erreicht die Burg vom gleichnamigen Städtchen aus entweder zu Fuß oder mit dem Auto (ausgeschildert). Das letzte Stück sollte man auf jeden Fall laufen, denn die Strecke ist sehr reizvoll. Außerdem ist die Straße ab dem Landgasthaus „Es Verger” in sehr schlechtem Zustand. Der Blick vom Kastell erstreckt sich bei klarer Sicht bis nach Palma und zur Südostküste. Von der Burg aus führt ein Wanderweg weiter zum Gipfel des Berges. Alaró und das gleichnamige Castell befinden sich am Ostrand der Serra de Tramuntana.

Wunderschöne Aussicht: Fast tausend Jahre alt sind die von den Mauren angelegten Terrassen bei Banyalbufar

Küstenstädtchen

Port d’Andratx

Der Hafen von Andratx (Südwestküste) gilt als einer der schönsten des gesamten Mittelmeerraums. Hier treffen sich Segelfreunde aus aller Welt, und im Yachthafen ankern große und noble Boote. An einer langen Uferpromenade reihen sich hübsche Straßencafés aneinander. Jeden Tag kommen Ausflügler nach Port d’Andratx, obwohl es nicht einmal einen Strand gibt. Seit einigen Jahren ist der Hafenort voll im Trend. Neben den Bootsbesitzern treffen sich hier auch gerne die Schönen und Reichen – und Prominenten aus deutschen Landen. Die einstmals idyllische Umgebung von Port d’Andratx ist deshalb inzwischen leider ziemlich verbaut.

San Telmo (Sant Elm)

Im äußersten Südwesten Mallorcas liegt der kleine Badeort San Telmo . Wer einen aktiven Wanderurlaub mit gelegentlichem Faulenzen am Strand verbinden möchte, ist hier goldrichtig. Im Hinterland erstrecken sich die Ausläufer der Serra de Tramuntana. Beliebtestes Wanderziel sind die Ruinen eines früheren Trappistenklosters „Sa Trapa”. Nur während der Hochsommermonate wird es in San Telmo wirklich voll. Dann ist der hübsche Strand gut besucht, und man findet ohne Reservierung kaum ein Quartier. Besonders schön ist der Blick von San Telmo aus auf die vorgelagerte Insel Sa Dragonera. Ihren Namen verdankt sie ihrer bizarren Form, die an einen schlafenden Drachen erinnert. Seit den 70er Jahren steht die Insel unter Naturschutz.

Cala Sant Vicenç

Gleich drei Badebuchten kann der Ferienort Cala Sant Vicenç vorweisen! Alle drei bestechen durch sauberen Sandstrand und hervorragende Wasserqualität. Auch außerhalb der Badesaison ist Cala Sant Vicenç einen Abstecher wert. Der Ort liegt malerisch an der Nordwestküste und bietet einen herrlichen Ausblick auf die zerklüftete Halbinsel Formentor. Von hier aus lassen sich Ausflüge zum gleichnamigen Kap oder in die nordwestliche Serra de Tramuntana unternehmen.

Colonia de Sant Pere

 Nicht einsam, aber auch nicht überlaufen liegt Colonia de Sant Pere am östlichen Rand der lang gezogenen Bucht von Alcúdia. Der Ort hat sich bislang den Charme eines kleinen Fischerdorfes bewahren können. Einige entlegene Buchten nahe des Kap Ferrutx lassen sich von hier aus erreichen.

Porto Cristo

Die Hauptattraktion von Porto Cristo sind die Drachenhöhlen. Ihretwegen kommen täglich Hunderte von Bussen in das kleine Städtchen, das etwa auf halber Höhe an der Ostküste liegt. Der kleine Strand von Porto Cristo kann sich nicht wirklich mit den Megastränden der umliegenden Ferienorte messen. Aber neben den Höhlen ist auch der hübsche Hafen des Ortes einen Besuch wert. Es versteht sich von selbst, dass es in Porto Cristo auch einige Hotels (Mittelklasse), Restaurants und jede Menge Läden gibt.

Porto Colom

In dem Fischerdörfchen Porto Colom an der Südostküste Mallorcas scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Zu beinahe jedem Haus gehört ein bunt angemalter Bootsschuppen, und im Hafen schaukeln die Fischerboote. Am einen Ende der lang gezogenen Bucht erhebt sich ein romantischer Leuchtturm, den man von den gegenüberliegenden Klippen aus bewundern kann. Porto Colom ist ein beliebtes Tagesausflugsziel, besonders für Fahrradurlauber. Am Abend kehrt dann Ruhe ein. Nur wenige Besucher bleiben über Nacht, denn es gibt im Ort nur einen Winzlingsstrand. Das nächste Feriendomizil ist die benachbarte Cala Marçal.

Cala Figuera

Einer der romantischsten und idyllischsten Küstenorte Mallorcas ist Cala Figuera (Südostküste). Wie ein norwegischer Fjord schneidet die Bucht tief ins Inselinnere ein. Auf schmalen Bootsstegen kann man sie umrunden und einen herrlichen Spaziergang unternehmen. Zum Meer hin ist die Bucht von steilen Felsen gesäumt. Zahlreiche Cafés mit Aussichtsterrassen laden zu einer Rast ein. Auch die ein oder andere Segelyacht geht in der Bucht vor Anker – ein grandioser Anblick. Die tendenziell einfachen aber preiswerten Unterkünfte im Ort ziehen ein eher jüngeres Publikum an.

Cala Santanyí

Wenige Kilometer vom gleichnamigen Städtchen entfernt liegt die beliebte Cala Santanyí an der Südostküste. Ein wunderschöner Sandstrand und das türkisfarbene Wasser locken während der Badesaison viele Besucher an. Ein wenig ruhiger geht es in der benachbarten Cala Llombards zu. Zwischen den beiden Buchten ragt aus dem Meer der malerische „durchlöcherte” Felsen Es Pontas.

Colónia de Sant Jordi

Der Ferienort Colonia de Sant Jordi (im Südosten Mallorcas gelegen) ist verhältnismäßig jung. Früher gab es hier ein kleines Fischerdorf, von dem jedoch nur noch der Hafen übriggeblieben ist. Im Ort selbst gibt es einen hübschen, sauberen Strand. Viel reizvoller ist jedoch der naturgeschützte Strand Es Trenc, einige Kilometer südwestlich des Ortes. Hier gibt es anstelle der üblichen Bebauung nur Sanddünen und Natur. Ein Abschnitt von Es Trenc ist FKK-Gebiet. Ausgedehnte Strandspaziergänge sind auch außerhalb der Badesaison reizvoll, allerdings zahlt man auf dem Besucherparkplatz ganzjährig eine recht hohe Parkgebühr.

Cala Pí

Die Cala Pí liegt an der ruhigen Südküste Mallorcas. Die schmale Bucht schneidet tief ins Inselinnere ein. Am Ende gibt es einen breiten Sandabschnitt (nicht immer ganz sauber) und viele hübsche Bootsverschläge. Die Cala Pí ist ein beliebter Ankerplatz für große Yachten. Oberhalb der Bucht erhebt sich ein beeindruckender runder Wachturm, der einst zum Schutz gegen Piraten erbaut wurde. Nicht weit ist es von hier zur Ausgrabungsstätte Capocorp Vell, 4 km landeinwärts gelegen. Die steinernen Ruinen der geheimnisvollen Talayot-Kultur sind ein spannendes Zeugnis aus dem vorgeschichtlichen Mallorca.

Die Halbinsel Formentor im Nordwesten der Insel gehört zu den eindrucksvollsten Naturerscheinungen der Insel

Größere Orte

Sóller 

Inmitten von Zitronen- und Orangenplantagen liegt in einem weiten Tal an der Westküste Mallorcas das Städtchen Sóller. Früher spielte der Handel mit den Zitrusfrüchten hier eine große wirtschaftliche Rolle. Heute benötigt man die Ernte nicht zuletzt wegen der vielen Urlauber für den Eigenbedarf der Insel. Im Zentrum Sóllers erhebt sich die Kirche Sant Bartomeu mit ihrer charakteristischen gotischen Fassade. Auf der umliegenden Plaça Constitucio laden viele Straßencafés zu einer Pause ein. Prächtige alte Plantanen spenden im Sommer willkommenen Schatten. Auch die malerischen Einkaufsstraßen Sóllers laden zu einem Bummel ein. Etwas außerhalb des Ortes, an der Hauptstraße von Palma nach Port de Sóller, liegt ein großes Naturkundemuseum. Es hat täglich außer montags und Sonntag nachmittags geöffnet. Im Jahr 1912 bekam Sóller eine Bahnverbindung nach Palma. Die mahagoniverkleideten Originalwaggons von damals verkehren noch heute mehrmals täglich auf der landschaftlich reizvollen Strecke. Eine Fahrt mit dem sogenannten „Roten Blitz” ist heute einer der größten Touristenattraktionen der Baleareninsel.

Inca

Inca ist die drittgrößte Stadt Mallorcas. Sie liegt im Inselinnern und ist besonders für die hier ansässige Lederindustrie bekannt. Urlaubern hat Inca infolgedessen wenig zu bieten. Ausnahme: einige der beliebten inseltypischen „Cellers” befinden sich hier. Cellers sind ehemalige Weinkeller, die man zu rustikalen mallorquinischen Restaurants umfunktioniert hat. Bekanntester Celler in Inca ist „Ca’n Amer”.

Pollença

Einige Kilometer vom gleichnamigen Hafen entfernt, liegt im hohen Norden Mallorcas das attraktive Städtchen Pollença. Prächtige Patrizierhäuser, ein geschäftiger Marktplatz, hübsche, enge Gassen und viel Atmosphäre machen den Reiz Pollenças aus. In nordöstlicher Richtung ist es nicht weit bis zur wildromantischen Halbinsel Formentor. Keinesfalls entgehen lassen sollte man sich den Aufstieg zum Kalvarienberg der Stadt. Auf 365 Stufen führt der zypressengesäumte Weg nach oben. Einen noch schöneren Blick hat man von dem nahe gelegenen Klosterberg „Santa Maria”. Am besten unternimmt man diesen Ausflug zu Fuß, denn die Straße ist sehr eng und wird am Ende für Autos gänzlich unpassierbar.

Alcúdia

Das Städtchen Alcúdia liegt nur wenige Kilometer von Pollença entfernt. Die Vorläufersiedlung Alcúdias gilt als älteste Stadt der Insel und war unter der römischen Besatzung sogar einige Zeit Hauptstadt Mallorcas. Damals hieß Alcúdia noch „Pollentia”. Überreste dieser Siedlung können bis heute besichtigt werden. Das moderne Alcúdia präsentiert sich jedoch im mittelalterlichen Gewand. Eine schön restaurierte Stadtmauer umschließt die malerischen Altstadtgassen. Die meisten Besucher kommen dienstags oder sonntags – dann findet außerhalb der Stadtmauer ein großer, attraktiver Markt statt.

Manacor

Im Osten der Insel liegt die zweitgrößte Stadt Mallorcas. Die meisten Besucher kommen nur aus einem einzigen Grund nach Manacor: sie möchten die Perlenmanufaktur „Majorica” besichtigen. Direkt neben der Manufaktur gibt es eine weitläufige Verkaufshalle, in der man den Schmuck kaufen kann. Im Zentrum Manacors erhebt sich eine große, gotische Kirche, und dahinter erstreckt sich die hübsche Altstadt.

Das romantische Fischerdorf Cala Figuera an der Ostküste hat alle Zeichen von Modernität spurlos an sich vorüberziehen lassen

Städtchen im Inselinnern

Binissalem

Binissalem liegt im Inselinnern direkt an der Straße von Palma nach Inca. Mit dem Ort verbindet man auf Mallorca vor allen Dingen den Weinanbau. Die „Bodega Ferrer” ist die größte Kellerei der Insel. Der Rotwein ist preiswert und von guter Qualität.

Sa Pobla

Die Gegend rund um Sa Pobla ist für die vielen hübschen Windräder bekannt, die der Bewässerung der Felder dienen. Wo sie nicht mehr intakt sind, werden sie inzwischen verstärkt restauriert. Wer in Sa Pobla Halt macht, kann sich die Plaça Major anschauen, sowie den pittoresken Friedhof des Ortes . Nicht weit von Sa Pobla erstreckt sich der Naturpark S’Albufera.

Artá

Die Festungsanlage Sant Salvador ist schon von weitem zu sehen. Sie ist das Wahrzeichen des Städtchens Artà im Nordosten der Insel. Die Burgfestung der Wallfahrtskirche ist rundum begehbar. Man hat von hier einen herrlichen Ausblick auf die Dächer von Artá und aufs Meer. Vom Ort aus führt eine Treppe zur Anlage hinauf. Bekannter als das Städtchen selbst sind die Höhlen von Artá. Sie liegen einige Kilometer weiter östlich, direkt am Meer. Gemeinsam mit den Drachenhöhlen und den Coves del Hams gehören sie zu den Naturwundern der Insel.

Felanitx

Die Gegend rund um Felanitx ist ein wichtiges Weinanbauzentrum. Bekannt sind vor allem die Weißweine. Das Stadtbild von Felanitx wird durch eine zentrale Plaça und die Pfarrkirche Sant Miguel bestimmt. Unweit des Ortes erhebt sich auf einem Hügel das Kloster Sant Salvador. Seit 650 Jahren lockt es Wallfahrer von allen Teilen der Insel an – und seit vielen Jahren auch eine ganze Menge Urlauber. Der Ausblick auf die weite Ebene ist von hier aus fantastisch. Auf dem Nachbarhügel kann man das Castell de Santuari besuchen. Den Schlüssel zur Burganlage muss man sich im Pförtnerhäuschen am Fuße des Berges abholen.

Campos

Das lebendige Städtchen Campos ist ein Zentrum des mallorquinischen Kunsthandwerks. Besonders bekannt sind die Stickarbeiten des Ortes.

Sineu

Ziemlich genau in der geographischen Mitte Mallorcas liegt der Ort Sineu. Ein prächtiger geflügelter Löwe erhebt sich auf einem Sockel vor der Kirche über der Hauptplaça. In den Altstadtgassen rund um den Marktplatz findet sich so mancher „Celler”, in dem man vor uriger Kulisse schmackhaftes Essen bekommt. Der Viehmarkt von Sineu (jeden Mittwoch) ist inselberühmt.

Ideal zum Entspannen: Immer wieder bieten sich ruhige Plätzchen im Schatten zum Relaxen an

Urlaubszentren

Magaluf

Das größte Ferienzentrum auf der westlichen Seite der Bahía de Palma ist Magaluf. Das Freizeitangebot ist mindestens so groß wie an der Playa de Palma. Der Hauptunterschied: während sich dort hauptsächlich deutsche Urlauber tummeln, sind es in Magaluf vor allem Briten. Die größte Disco Mallorcas, der BCM-Palace, befindet sich hier. Trotz Hotelkulisse und geschäftigem Treiben ist der Strand von Magaluf empfehlenswert. Die palmenbestandene Uferpromenade ist schön anzusehen, und der lange, saubere Sandstrand zieht sich bis zum Nachbarort Palma Nova.

Santa Ponça

Die Bucht von Santa Ponça ist wunderschön – aber klein. Zur Hauptsaison wird es deshalb ziemlich eng am Strand. Die vielen Hotels im Ort übersteigen die Kapazität der reizvollen Bucht. In Santa Ponça gibt es alles, was ein moderner Ferienort erfordert: Bars, Restaurants, Discos und jede Menge Freizeitangebote. Das Hinterland ist sehr attraktiv, denn die Ausläufer der Serra de Tramuntana sind nicht weit.

Paguera

Paguera ist ein äußerst beliebter Badeort an der Südwestküste Mallorcas. Die meisten Urlauber kommen aus deutschen Landen. Pagueras lange, saubere Sandstrände sind das große Plus des Ortes. Etwas weiter westlich liegt außerdem die malerische Cala Fornells mit ihren eleganten Villenvierteln. Doch auch wer außerhalb der Badesaison kommt, muss sich nicht langweilen. Von hier lassen sich viele Ausflüge in den bergigen Südwesten unternehmen, und die Inselhauptstadt Palma ist auch nicht weit.

Camp de Mar

Zwischen Paguera und Port d’Andratx liegt die relativ junge Feriensiedlung Camp de Mar. Sie eignet sich als Urlaubsort besonders gut für Menschen, die ein bisschen Ruhe tanken möchten und dennoch auf einen gewissen Komfort nicht verzichten wollen. In Camp de Mar gibt es kein überschäumendes Nachtleben, und die Zahl der Bars und Restaurants hält sich in Grenzen.

Port de Sóller

An der Westküste gibt es nur eine größere Badebucht: Port de Sóller. Der Hafen des gleichnamigen Städtchens ist jedoch nicht nur Ferienort, sondern auch äußerst beliebtes Tagesausflugsziel. Von Sóller aus fährt im Halbstundentakt eine nostalgische alte Straßenbahn aus dem Jahr 1919 zum Hafen hinunter. Während des ganzen Jahres fahren außerdem Ausflugsboote zu sehenswerten Zielen an der Westküste, z. B. zur Bucht Sa Calobra.

Port de Pollença

Eingebettet zwischen die beiden Halbinseln Formentor und La Victoria erstreckt sich die Bahía de Pollença. Der Hafen ist etwa 5 km von der gleichnamigen Stadt entfernt. Port de Pollença ist ein Ferienort mit viel Charme. Obwohl heute eine Menge Urlauber kommen, hat sich der Flair früherer Jahre halten können. Im nördlichen Teil der Bucht befindet sich der schönste Strandabschnitt. Auf der Uferpromenade wandelt man unter prächtigen alten Pinien. Und die Hotels sind meist nur drei-oder viergeschossig und überragen nur selten die Baumwipfel.

Port d’Alcúdia

Nur wenige Kilometer von Port de Pollença entfernt liegt Port d’Alcúdia. Im Gegensatz zu dem eher ruhigen Städtchen pulsiert im Hafen das Urlaubsleben. Der lang gezogene, breite Sandstrand lockt vor allem im Sommer große Massen von Badegästen an. Es gibt unzählige Hotelanlagen, Apartmentsiedlungen, Läden, Bars, Restaurants und Discos.

Ca’n Picafort

Etwa in der Mitte der Bahía d’Alcúdia liegt das Urlaubszentrum Ca’n Picafort. Im Sommer ist der Ort ein beliebtes Ferienziel für Badeurlauber. Das Angebot an Freizeitmöglichkeiten ist enorm groß. Eine schön begrünte Uferpromenade mit vielen Straßencafés ist tagsüber beliebter Aufenthaltsort. Und am Abend locken die Bars und Discos.

Cala Ratjada

Im Nordosten Mallorcas liegt der äußerst populäre Ferienort Cala Ratjada. An das frühere Fischerdorf erinnert heute freilich nur noch der hübsche Hafenbereich. Der Rest des Ortes ist voll auf den Urlaubsbetrieb eingestellt. Nicht nur Badegäste, sondern vor allem auch Nachtschwärmer kommen hier voll auf ihre Kosten. Für Kulturinteressierte ist eine Besichtigung der Casa March empfehlenswert.

Cala Millor

Im nördlichen Teil der Ostküste ist Cala Millor das größte und bekannteste Ferienzentrum. Während der Badesaison ist der breite, traumhaft schöne Sandstrand ein Paradies für Familien mit Kindern. Außerhalb der Hauptsaison fallen allerdings die nahtlosen Hotelbauten im Hinterland viel mehr ins Auge. Von der ursprünglichen Landschaft ist nichts mehr übrig geblieben. Naturfreunde sowie Kulturliebhaber sollten sich ein anderes Urlaubsziel auf der Insel wählen!

Sa Coma

Nur wenige Kilometer südlich von Cala Millor befindet sich der Ferienort Sa Coma. Feiner Sand und klares Wasser laden zum Baden ein. Landschaftlich hat die Gegend jedoch wenig zu bieten. Einziges Ausflugsziel der Umgebung ist der Safaripark „La Reserva Africana”.

Cala d’Or

Cala d’Or ist ein Ferienort der etwas anderen Art. Zwar stehen auch hier die Strände, das Meer sowie die Freizeitmöglichkeiten im Vordergrund. Aber man legt Wert auf ein gewisses Flair! Nobel soll der Ort wirken, und ein wenig vornehm. Im Yachthafen gehen vor allem große und edle Boote vor Anker. Die Innenstadt von Cala d’Or ist gepflegt und liebevoll begrünt. Während der Vor- und Nachsaison kehrt Ruhe ein.

El Arenal

Zweifellos ist El Arenal die bekannteste Urlaubssiedlung Mallorcas, und die Playa de Palma ist der berühmteste Strand der Insel. Das liegt natürlich nicht allein an dem herrlichen Sandstrand und der guten Wasserqualität.Das liegt vor allem am Nachtleben, dem großen Freizeitangebot und den vielen Geschichten, die sich um den „Ballermann” ranken. Allerdings gibt es auch andere Gründe, hierherzukommen. Die zentrale Lage ermöglicht ausgedehnte Touren auf der ganzen Insel. Und außerdem gehören die Playa de Palma und El Arenal nun mal zu den preiswertesten Reisezielen auf Mallorca.

 

Weitere Infos

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Kurfürstendamm 180, D-10707 Berlin, Tel. +49 30/8826936, Fax +49 30/8826661, mailto:berlin@tourspain.es
Grafenberger Allee 100, D-40237 Düsseldorf, Tel. +49 211/6803980, Fax 0211/6803985 mailto: mailto:dusseldorf@tourspain.es 
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