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Zanzibar/Ostafrika: Gewürze, Kultur und Meer

Das Inselarchipel im Indischen Ozean bietet eine einzigartige Mischung afrikanischer, arabischer und indischer Kultur

Von Frank Tetzel

Stonetown wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt (Foto: Frank Tetzel)

Der Fahrer des Toyotas gibt Gas, wühlt sich mit den Rädern durch den weichen Sandstrand, gibt noch einmal Stoff, um nicht darin zu versinken und brettert dann im ersten Gang die eiserne Rampe der in die Jahre gekommenen Fähre hoch. Die Reifen drehen durch. Es riecht nach verbranntem  Gummi. Einige muskelbepackte Männer eilen herbei und schieben das Gefährt mit vereinten Kräften auf das Ladedeck, auf dem sich Ballen von Baumwolle, Maschinenteile und sonstige Exportgüter stapeln.

„Ich komme seit nun dreißig Jahren nach Zanzibar“, sagt Douglas Breadshaw, ein sonnengegerbter Südafrikaner, dessen Markenzeichen die dunkle Reibeisenstimme ist, die offensichtlich durch jahrelangen Genuss schottischen Malts zu dem geworden ist, was sie jetzt ist. Er sitzt auf der Terrasse des „Livingstone“, einer Bar direkt am Strand von Stonetown. Von hier haben die Gäste bei einer Coke oder einem Gin Tonic den besten Blick auf das sich ständig wiederholende Spektakel, übrigens direkt im historischen Zentrum, nur unweit vom Old Fort entfernt.  Die Autos stammen aus Dubai oder aus anderen Teilen der arabischen Halbinsel und sind für das ostafrikanische Festland bestimmt.

Direkt vom Strand aus hat man einen Blick auf das Spektakel beim Beladen der Schiffe<br>(Foto: Frank Tetzel)

Handel machte Zanzibar reich

Der Handel hat Zanzibar schon vor über tausend Jahren reich gemacht. Früher waren es die Winde, die die Dhaus, die für die arabisch-afrikanische Region typischen Segelschiffe, vorantrieben: Der ein halbes Jahr von Nordosten wehende Kazkazi und dann im darauffolgenden Halbjahr der aus Südwesten wehende Kuzi, sie bestimmten Handel und Wandel. Die Tradewinds nutzen arabische, persische, indische Kaufleute und brachten auf ihren Schiffen Seide, Porzellan und Gewürze auf die Inselgruppe, die als Vorposten für das nur dreißig Kilometer entfernte ostafrikanische Festland diente und als riesiges Warenlager fungierte. Die Handelsherren tauschten ihre Erzeugnisse gegen Edelsteine, Elfenbein, Ambra oder Gold.

Vom House of Wonders kann man über den Hafen der Stadt blicken (Foto: Frank Tetzel)

Dunkles Kapitel

Doch der eigentliche Reichtum der Insel wurde im 19. Jahrhundert durch das dunkle Kapitel des Sklavenhandels gelegt. Zanzibar galt als einer der wichtigsten weltweiten Sklavenmärkte, bis zu 50.000 Menschen wurden hier jährlich im Transit aus den inneren Regionen Afrikas umgeschlagen und ihrer schrecklichen Bestimmung zugeführt.

Sogar bis nach  Brasilien wurden die Menschen deportiert. Heute steht auf dem ehemaligen Sklavenmarkt von Stonetown die Kathedrale Christ Church.  In einem der Nebengebäude der Kathedrale kann man noch die engen, muffigen, lichtlosen Keller besichtigen, in denen die Sklaven vor ihrem Verkauf auf dem Markt zusammengepfercht wurden, bevor sie – an den Hälsen mit Eisen zusammengekettet – zum Verkauf geführt wurden.

Ein Denkmal erinnert an die Zeiten der Sklaverei auf Zanzibar (Foto: Frank Tetzel)

Tippu Tip

Der menschenverachtende Sklavenhandel hielt die Zanzibaris jedoch nicht davon ab, an das Haus des berühmt-berüchtigten Händlers mit dem „schwarzen Gold“, Hamed bin Jema el Majerbi – genannt Tippu Tip, in der Suicide Road von Stowntown zu erinnern, in dem er bis zu seinem Tode 1905 lebte. Der ebenso gerissene wie gewissenlose Händler rekrutierte unter falschen Vorgaben Menschen im fernen Kongo und ließ sie in Todesmärschen in Ketten bis nach Zanzibar führen.

Die Abnehmer des menschlichen Handelsgutes saßen nicht nur im fernen Arabien, sondern auch auf den Plantagen der Inselgruppe, wo die harte, schweißtreibende Nelkenproduktion nach vielen billigen Arbeitskräften verlangte.

Die Gewürzinsel

Zanzibar zählt auch heute noch, 150 Jahre nach Abschaffung der Sklaverei, zu den bedeutendsten Nelkenexporteuren der Welt. Das Myrtengewächs liefert wertvolles Nelkenöl, das zur Herstellung von Medikamenten, Seife und Parfum zum Einsatz kommt. Zur Erntezeit ist ein Großteil der Insel in einen süßlich-herben Duft gehüllt, der entsteht, wenn die Nelken an der Luft getrocknet werden. Die Zanzibaris wissen seit altersher auch von der schmerzlindernden Wirkung bei Zahnschmerzen zu berichten, wenn man auf den Nelken kaut.

Der Anbau von Nelken auf Zanzibar ist noch heute eine wichtige Einnahmequelle<br>(Foto: Frank Tetzel)

„Die Nelken waren auch nach der Abschaffung der Sklaverei so wichtig, dass auch heute noch Strafen von bis zu 15 Jahren Haft für Nelkenschmuggel drohen“, berichtet der 17-jährige Hassan, der Führer auf einer Gewürzplantage in Kizimbani – etwas außerhalb von Stonetown. Heute hat die Nelkenproduktion aufgrund der gewachsenen Konkurrenz beispielsweise in Brasilien nicht mehr die überragende Bedeutung. Umso willkommener sind Besucher, die die Plantage der Dorfkooperative in Kizimbani besuchen. Deren Eintrittsgelder sind zu einem wichtigen Einnahmefaktor geworden.

Auch Muskatnüsse gedeihen neben allerhand anderen Gweürzen auf der Insel<br>(Foto: Frank Tetzel)

Gewürzinsel, diese Bezeichnung führt die Insel im Indischen Ozean in ihrem Namen, denn neben Nelken gedeihen Muskatnüsse, Vanille, Pfeffer, Ingwer, Kardamom, Kokosnüsse, Jakefrüchte, Papayas, Mangos, Limonen und Kakao hier.

Kunstvoll angefertigte Türen zeugen vom Reichtum der Hausbewohner (Foto: Frank Tetzel)

Lebendiges Freilichtmuseum

Von Stowntown aus wurden die Gewürze, die im Mittelalter teilweise mit Gold aufgewogen wurden, in die fernen Länder nach Arabien und Europa exportiert. Noch heute ist die Stadt, die von drei Seiten vom Indischen Ozean umgeben ist, ein lebendiges Freilichtmuseum. Die Unesco hat es zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Abseits der Kenyatta Road, in den verwinkelten Gassen und Straßen, spürt man noch viel von der alten Pracht, vom Geist der Stadt, die eine einzigartige Mischung aus arabischen, afrikanischen, portugiesischen, persischen und indischen Elementen bietet.

Ein Blick die Fassaden hoch gibt immer wieder neue Ansichten auf fein geschnitzte Balkone frei und auch die Zanzibar Türen, die nach der Revolution und Vertreibung des letzten omanischen Sultans 1964 teilweise achtlos dem Verfall preisgegeben wurden, erlangten in letzter Zeit wieder eine Renaissance. Diese kunstvoll angefertigten, geschnitzten Holztüren sollen den Reichtum der jeweiligen Hausbesitzer anzeigen. 

Die Stadt bietet eine einzigartige Mischung aus arabischen, afrikanischen, portugiesischen, persischen und indischen Elementen (Foto: Frank Tetzel)

House of Wonders

Der ehemalige Reichtum der Insel drückt sich auch im House of Wonders, dicht neben dem Old Fort der omanischen Al-Yarubi-Dynastie aus. Der Beit el Ajaib wurde 1883 errichtet und ist das Wahrzeichen der Stadt und der gesamten Inselgruppe. Das repräsentative Haus war das erste mit elektrischem Licht und Aufzug in ganz Ostafrika. Von seinen Balkonen hat man einen phänomenalen Blick über den Hafen und die Dächer der Stadt. Minarette ragen ebenso in den  Himmel wie die Türme christlicher Kirchen und die Dächer indischer Tempel.

Das House of Wonders war das erste Gebäude in Ostafrika mit elektrischem Licht und einem Aufzug (Foto: Frank Tetzel)

„Tourismus“, sagt Gerd Winkel, der Direktor des Staatlichen Fremdenverkehrsamtes von Zanzibar“, ist inzwischen neben der Gewürzproduktion die wichtigste Einnahmequelle des Inselarchipels.“ Gerade deswegen achtet die Regierung Zanzibars genau auf die zukünftige Entwicklung, will man doch nicht die Fehler anderer Destinationen nachmachen. So gibt es seit Jahren beispielsweise ein Verbot von Plastiktüten auf der Insel oder Baubeschränkungen für Hotels. Gerade deren Struktur ist eher kleinteilig, größere Häuser gibt es so gut wie gar nicht.

Schorcheln, Tauchen, Wassersport

Zanzibar mit seinen weißen, weiten Sandstränden und dem Riff,  das sich um die Insel zieht, bietet beste Voraussetzungne für alle Arten von Wassersport, Tauchen und Schnorcheln. Im Riff selbst leben 600 verschiedene Korallentiere, ein paar Tausend Fischarten und andere Meerestiere. Im Süden der Insel bei Kizamkazi findet man eine große Delfinpopulation und es ist ein einzigartiges Erlebnis, zwischen den Tümmlern zu schnorcheln oder zu schwimmen.

Der Strand vor Paje zählt zu den schönsten Revieren zum Kitesurfen (Foto: Frank Tetzel)

An der Südostküste der Hauptinsel Uguja, in Paje und Jambiani, finden Kiter ein ideales Revier. Kitemagazine zählen den Strand und die Reviere dort zu den besten der Erde. Es ist schon ein faszinierendes Bild, wenn sich der Lenkdrachen mit Wind füllt und das Board, auf dem der Kiter steht, Fahrt aufnimmt. Wenn er den Drachen dann in voller Fahrt über den Zenit in ein anderes Windfensterrad bewegt, bekommt das Board und der Kiter Auftrieb und es lassen sich große Sprünge, teilweise schon ganze Flüge vollführen.

Viele Touristen kommen aber immer noch wegen der Ruhe, die die Insel ausstrahlt. Vor allem nach einer Safari, etwa im Serengeti-Nationalpark auf dem tansanischen Festland, nutzen die Besucher ein paar Tage zum Ausspannen am Strand. Vieles entgeht den Besuchern dann, denn Zanzibar taugt längst nicht nur für ein paar Tage Entspannung, sondern kann sich wegen der einzigartigen Mischung als Kultur und Natur als Single-Destination bezeichnen.

Weitere nützliche Informationen

Reise-Informationen und Einreisebestimmungen für Zanzibar

Visum für Zanzibar (Tanzania)

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Zanzibar ein Visum.
Es kann vor der Einreise bei der Botschaft der Vereinigten Republik Tanzania (Tanganjika und Zanzibar) in Berlin eingereicht werden (Kostenpunkt: 50 Euro). Man sollte seinen Reisepass mit 2 Passfotos und einem Antrag mindestens 3 Wochen vor Abreise bei der Botschaft einreichen. Bei kurzfristig zu erteilenden Visa beträgt die Gebühr 70 Euro.

Grundsätzlich kann das Visum auch bei der Ankunft am Flughafen Zanzibar erworben werden (Voraussetzung: gebuchtes Hin- und Rückflugticket). Kostenpunkt dort vor Ort: 50 US Dollar oder wahlweise 50 Euro.

Bei manchen Fluggesellschaften (Condor) wird auch eine Ausreisegebühr von 35 US Dollar verlangt.

Botschaft der Vereinigten Republik Tanzania
Eschenallee 11
14050 Berlin-Charlottenburg
Tel.: 030 - 30 30 800
Fax: 030 - 30 30 80 20
info@tanzania-gov.de
www.tanzania-gov.de

Reisedokumente

Zur Einreise nach Zanzibar wird ein Reisepass benötigt. Der deutsche Kinderausweis mit Lichtbild wird noch bis zum Ablauf seiner Gültigkeit anerkannt, ebenso ein vorläufiger Reisepass.

Medizinische Hinweise

Die öffentliche medizinische Versorgung im Land ist mit Deutschland nicht zu vergleichen und ist häufig technisch und/oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Bei Erkrankungen in Zanzibar sollte in jedem Fall ein Privatarzt oder eine private Klinik aufgesucht werden. Dort sind die technischen und hygienischen Verhältnisse wesentlich besser. In diesen Einrichtungen gibt es auch einige Ärzte, die der deutschen Sprache mächtig sind. Eine Auslandsreisekrankenversicherung mit Rücktransport wird unbedingt empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen werden. Ansonsten kann auch fast jedes Medikament in zanzibarischen Apotheken besorgt werden. Bei einer bereits bestehenden individuellen gesundheitlichen Vorbelastung ist eine Beratung durch ein Tropeninstitut bzw. Reisemediziner sinnvoll. Diesem sollte aber unbedingt mitgeteilt werden, dass keine Reise in das Landesinnere Tanzanias oder Afrikas geplant ist, sondern nur ein Aufenthalt auf der Insel Zanzibar.

Impfungen für Tanzania (Zanzibar)

Eine Impfung gegen Gelbfieber wird nicht verlangt und nur empfohlen, wenn man aus einem Gelbfieber infizierten Gebiet anreist. Impfpass bitte im Handgepäck mitnehmen.

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis (Kinderlähmung) und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition zusätzlich Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Meningokokken Krankheit (4fach-Impfstoff) (vor allem bei Säuglingen bis zu 2 Jahren). Also alle Impfungen, die auch in Deutschland schon durchgeführt bzw. empfohlen werden.

Malaria

In Risikogebieten wird eine Malariaprophylaxe dringend empfohlen. Die Auswahl und persönliche Anpassung sollte unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Malaria in Zanzibar ist vorhanden. Sie ist aber weit weniger verbreitet als auf dem afrikanischen Festland. Sofern man einen fast 100%igen Schutz erreichen möchte, ist für einen bis zu 4-wöchigen Aufenthalt die Einnahme von Lariam, Malarone oder Resochin empfohlen. Nach einer von der Weltgesundheitsorganisation in Auftrag gegebenen Studie des Pharmakonzerns Novartis gibt es seit 2007 keine Neuansteckungen mehr.

Normalerweise reicht es aus, in geschlossenen Räumen unter einem Moskitonetz zu schlafen und sich in den Abendstunden mit einem Insektenschutz (z.B. „nobite“, gibt es auch als Insektenschutz auf der Kleidung) versehen.

Gesundheitsprophylaxe

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, Wasser aus Flaschen, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Unbedingt Fliegen von der Verpflegung fernhalten und so oft wie möglich mit Seife die Hände waschen, immer aber vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
 
Besondere Zollbestimmungen

Devisen können in unbegrenzter Höhe ein- und ausgeführt werden. Die Einfuhr von pornographischem Material und Drogen jedweder Art ist verboten. Jagdwaffen müssen bei der Einfuhr deklariert werden. Im Übrigen ist die Einfuhr von Waffen untersagt.

Bei der Ausfuhr von Tiermaterial sind die Vorschriften des Washingtoner Artenschutzabkommens zu beachten. Keine Ausfuhr von Gegenständen, die aus dem Material geschützter Tiere hergestellt sind. Dazu gehören auch Muscheln vom Strand.

Geld/Währung

1 EUR (Euro) = ca. 2.000 TZS (Tanzania Shilling) Stand September 2012

In Stone Town sind an verschiedenen Stellen auch Bankomaten vorhanden, die Bankkarten oder Kreditkarten akzeptieren. Zusammen mit der Eingabe der Geheimnummer können bis zu 400.000 Tanzania Shilling (z.B. Barclays Bank) abgehoben werden.

Reiseführer, Karten und Literatur


tansania, sansibar, kilimanjaro
von Jörg Gabriel im Reise Know How Verlag
Auflage 2011

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Zanzibar The Spice Island
Tourist Map & Guide
1:100.000, 4. Edition 2011
harms-ic-verlag

Kisuaheli Wort für Wort

Kauderwelsch Band 10
Reise Know-How Verlag (auch als mp3 oder CD-ROM)

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Leben im Sultanspalast

Memoiren aus dem 19. Jahrhundert
Emily Ruete

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Emin Pascha, Herr von Äquatoria
Ein exzentrischer deutscher Arzt und der Wettlauf um Afrika
Patricia Clough/Peter Torberg

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Das verlorene Paradies, Ferne Gestade, Die Abtrünnigen

Abdulrazak Gurnah

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