News Details

Anzeige

Bad Salzuflen lockt mit Meeresklima und Vitasol

2018 feiert Bad Salzuflen zweifach. Seit 200 Jahren darf die Stadt den Titel „Fürstliches Solebad“ tragen. Vor einer Dekade wurde die neue Vitasol Therme mit wärmster und tiefster Quelle eröffnet.

Bad Salzuflen

Der historische Stadtkern von Bad Salzuflen (Foto: Ariane Günther)

Das einstige Salzsiederstädtchen Bad Salzuflen ist seit einigen Jahren offizieller Kneipp-Kurort und zertifizierte allergikerfreundliche Kommune. Grundstein für die lange Heiltradition bildeten die reichhaltigen Salz- und Solevorkommen der Region. Neun Solequellen sprudeln im Stadtgebiet. In seiner Mitte stehen die Gradierwerke, an denen täglich 600.000 Liter Sole herabrieseln. Der feine Sole-Nebel lässt ein Mikroklima entstehen, das meeresähnlich ist. In den Salinen wurde das Salz als „weißes Gold“ und Handelsware abgebaut. Im Jahr 1818 begann der kurmäßige Badebetrieb.

Wasser marsch
Was mit dem Salzabbau begonnen hat, wirkt heute durch die Kraft der Sole im ganzen Stadtkern. Die Vernebelung der Luft mit den mikroskopischen Aerosolen durch die Gradierwerke verbessert die Atmung. Die Reinigungsmechanismen der Bronchien werden angeregt. Das Salz sorgt für Durchblutung und -feuchtung der Schleimhäute. Darüber hinaus gibt es kaum ein anderes Heilmittel, was der wohltuenden respektive anregenden Wirkung eines Bades in der Thermalsole gleichkommt. Die Thermalsole-Quellen in Bad Salzuflen sind als ortsgebundenes Heilmittel und als Naturheilmittel ein wahres Naturgeschenk. Stündlich sprudeln 200.000 Liter aus Tiefen bis zu 1.000 Meter. Entsprechend ihrer mineralischen Zusammensetzung wird das Heilwasser in Bad Salzuflen neben der Inhalation oder Trink-Indikation für Einzel- oder Bewegungsbäder eingesetzt.

Mineralien en masse
In der vom Stadtkern fußläufig erreichbaren Vitasol Therme weist die Thermalsole eine über achtfache Mineralisation auf und kann daher als wertvolles Wasser bezeichnet werden. Der Gustav-Horstmann-Sprudel, der die Thermalsolebecken der ganzen Anlage speist, ist die tiefste, salzhaltigste und wärmste Quelle von Bad Salzuflen. Die Thermalsole schießt mit einer Schüttung von 90.000 Litern pro Stunde und einer Temperatur von 37,5 Grad Celsius aus dem Boden. Der hohe Mineralgehalt bezüglich Natriumkationen und Chloridionen sowie der natürliche zwölfprozentige Salzgehalt wirken sich dabei im Zusammenspiel mit regenerativer Wärme positiv auf den gesamten Organismus aus.

Stress adé 
Alle Vitasol-Becken sind mit Thermalsole gefüllt, deren Salzgehalt auf zwei bis drei Prozent reduziert ist. Ein Intensivbecken verfügt über die ursprüngliche hochprozentigere Konzentration, in der das Gefühl der Schwerelosigkeit empfunden wird. Dieses Thermalwasser ist besonders angezeigt zur vorbeugenden und therapeutischen Behandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen, Gelenkbeschwerden, Rheuma, Asthma- und Bronchialleiden, Haut-, Stoffwechsel- und Nervenerkrankungen sowie Stress- und Erschöpfungszuständen. Auf Basis wissenschaftlicher Studien gilt es als erwiesen, dass bereits nach einem 25-minütigen Aufenthalt im angenehm temperieren Thermalwasser der Kortisol-Spiegel deutlich gesenkt wird.

Text und Foto: Ariane Günther

Fernweh.de-News abonnieren:
Fernweh.de-RSS-Feed abonnieren

Anzeige

Unterstütze Fernweh.de

100% unabhängig

Auswandern nach Neuseeland

Viele Tipps und Infos zu Visum und Einreise, Jobsuche und Leben in Neuseeland

133 Seiten, s/w -Fotos
Print 3-87322-276-2, 19,95 EUR
eBook PDF 3-87322-277-9, 14,99 EUR

im Hayit-Shop: ...hier

bei amazon: ...hier

Anzeige