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Dem Winter entfliehen ... in Porto

Was die Stadt am Rio Douro auch an Regentagen bietet

Porto im Winter

Porto im Winter erleben (Foto: pixabay)

Wer dem Winter in Deutschland entfliehen möchte, weil er auf Eisglätte lieber verzichtet, kann einfach nach Porto reisen – braucht dann aber wahrscheinlich einen Regenschirm. Und wenn dies nicht der Fall ist und die Sonne scheint, ist der Winter schnell vergessen.

Porto und sein Klima

Porto ist die zweitgrößte Stadt in Portugal. Es leben dort 238.000 Menschen. Die Metropolregion Porto mit 1,76 Millionen Menschen ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum in Nordportugal. Das Klima in Porto ist rauer als im Süden des Landes und vor allem feuchter. Durch die Lage in der subtropischen Klimazone unmittelbar am Atlantik sind die Winter verhältnismäßig mild und die Sommer nicht allzu heiß. Temperaturen von unter 0 °C sind kaum zu beobachten, Schneefälle gibt es fast nie. Der meiste Regen fällt in den Wintermonaten.

Die Stadt lockt – nicht nur wegen des Wetters

Wenn man mitten in der Nacht die Möwen kreischen hört, könnte man in Porto sein. Der große Rathausplatz ist mit Stühlen ausgestattet, die geradezu auf jemanden warten, der es sich darauf gemütlich macht. In Porto können sich Besucher von Dezember bis ungefähr März auf milde Temperaturen freuen; häufig regnet es, aber oft scheint auch die Sonne.

Die Küstenstadt lädt dazu ein, den Winter zu vergessen, spazieren zu gehen, die Sonne zu genießen oder die milde Luft bei Regen zu atmen. Portos Einwohner erfreuen sich daran, an solchen Tagen ins Meer zu gehen. Nicht komplett, aber bis an die Knie darf das Wasser reichen.

Wer durch die Stadt schlendert, wird schnell feststellen, dass Architektur in Porto auch im übertragenen Sinne groß geschrieben wird. Der Universitätslehrstuhl ist berühmt, man sieht viele Gebäude namhafter Architekten. Dazu gehört zum Beispiel auch das Konzerthaus Casa da Musica, das von dem Niederländer Rem Koolhaas erbaut wurde.

Natürlich: Essen und Trinken machen in Porto Spaß

Wer Deutschland wegen des Winters verlässt, wird sich darüber freuen, dass er in Porto kaum Hühnersuppe oder Linseneintopf zu essen bekommt. Vielmehr sind es die herzhaften Dinge, wie Enten-, Kaninchen- und Wachtelgerichte, die mit viel Hingabe zubereitet werden und deren herrlichen Düfte überall in der Luft liegen.

Natürlich darf auch süßes Gebäck in der großen Vielfalt nicht fehlen. Auf einer Stadtführung erklären die Guides gerne, woher die jeweiligen Produkte kommen. Das gemeinsame Essen und das Erzählen von Geschichten sind eine willkommene Abwechslung. Und am Ende einer Tour darf man einen Portwein genießen, für den die Stadt so bekannt ist. Der berühmte Süßwein wird in den Weinbergen entlang des Rio Douro, der in Porto in den Atlantik mündet, angebaut.

Zu viel Regen? Geht eigentlich nicht

Doch was tun, wenn es einmal länger regnet? Wer das Gefühl hat, er wäre plötzlich in London und gar nicht mehr in Porto, findet zahlreiche Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt. Viele Cafés laden dazu ein, seine Zeit in angenehmer Atmosphäre zu verbringen.

In Porto findet man aber auch viele Museen, die einen  Besuch lohnen. Am bekanntesten ist das Nationalmuseum, das portugiesische Kunst vom 16. bis 20. Jahrhundert zeigt. Wer mit Kindern unterwegs ist, kann in der „World of dicoveries“ auf den Spuren portugiesischer Seefahrer wandeln. Für Fußballfans ist das Museum des berühmten FC Porto ein Muss. Kunstinteressierten empfiehlt sich ein Besuch des Museum Serralves, in dem zeitgenössische Werke ausgestellt sind. Und auch das Museum für Fotografie ist einen Besuch wert. Das ehemalige Gefängnis war eine Zeit lang zwangsweise das Zuhause des portugiesischen Schriftstellers Camilo Castelo Branco, der Ehebruch begangen hatte und dafür bestraft wurde. In Porto entstand auch sein berühmter Roman „Das Verhängnis der Liebe“, der 1988 auch ins Deutsche übersetzt wurde.

Dem Winter entfliehen und Porto genießen

Nicht umsonst gehört Porto zu den beliebtesten Reisezielen. Mit vielen Geschichten, die gerade im Regen so richtig zur Geltung kommen. Deshalb sollte man sich über Regentage nicht ärgern – sondern sie ausgiebig nutzen. Es lohnt sich, Porto einen Besuch abzustatten und die Küstenstadt mit all ihren Angeboten kennenzulernen.

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