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13.11.17

Wassersport rund um die Azoren

Spaß im nassen Element

Terceira Azoren

Yachthafen in Angra do Heroísmo auf Terceira (Foto: Ute Hayit)

 

Der Vulkanismus prägt auf den Azoren nicht nur die Landschaft über dem Meeresspiegel, sondern auch darunter. Heiße Unterwasserquellen und fast unberührte Unterwassergebirge, geheimnisvolle Grotten und bizarre Lavabögen, dazwischen Schiffswracks, in denen sich Fische und andere Meerestiere behaglich eingerichtet haben – für Taucher gibt es rund um die neun Inseln viel zu entdecken.

Die Saison ist auch nach den warmen Sommermonaten nicht vorbei, denn selbst im Winter fällt die Wassertemperatur selten einmal unter 16 Grad. Weil es auf den Azoren kaum Industrie gibt, ist auch die Wasserqualität überragend: Sichtweiten von mehr als 30 Metern sind keine Seltenheit.

Das warme Wasser des Golfstroms und nährstoffreiche Strömungen sorgen in den azoreanischen Gewässern für einen enormen Artenreichtum – Wissenschaftler haben rund 600 verschiedene Fischarten gezählt, darunter verschiedene Haie, Mantas und Riesenmantas.

Auch große Meeressäuger fühlen sich hier wohl: 24 verschiedene Wal- und Delfinarten werden regelmäßig gesichtet, zu denen je nach Saison Bootsausflüge angeboten werden.

Hotspots für Taucher sind u.a. das Riff Baixa da Ponta dos Rosais vor São Jorge und das für seine vielen Zackenbarsche berühmte Revier Caneiro dos Meros, das zum UNESCO-Bioreservat der Insel Corvo gehört.

Inzwischen hat sich das Tauchen auf den Azoren zu einer der wichtigsten Touristenattraktionen entwickelt, und so gibt es auf allen Inseln gut ausgestattete Tauchbasen und -schulen, deren Lehrer zumindest Englisch, teilweise aber auch Deutsch sprechen.

Guter Wind, kraftvolle Wellen, kristallklares Wasser und die herrliche Landschaft begeistern auch Surfer, Windsurfer und Bodyboarder. Vor allem die Surfbuchten vor São Miguel und Santa Maria sind beliebt bei den Wassersportlern, die aus aller Welt anreisen, São Jorge ist für seine besonders langen Wellen berühmt. Generell bietet jede der neun Inseln gute Voraussetzungen zum Surfen.

Und natürlich zum Segeln. Weltberühmt ist der Jachthafen von Horta auf Faial, der für Transatlantiksegler in diesen Breitengraden zum unersetzlichen Zwischenstopp geworden ist. Selbst Landratten sollten dort einmal vorbeischauen, denn es gehört zum guten Ton, dass sich jede Bootsbesatzung bei ihrem Aufenthalt an der langen Kaimauer mit einem selbst gemalten Bild verewigt. Wer aber nur einmal rund um eine oder zwei Inseln segeln will, findet auch Charterunternehmen, die hochseetaugliche Boote (auch mit Skipper) vermieten.

Nicht zuletzt bieten natürlich auch die zahlreichen Kraterseen Möglichkeiten für Wassersport-Fans: Man kann sie z.B. mit dem Kanu, dem Kajak oder den immer beliebteren SUP-Boards erkunden und entdeckt dabei eine ganz neue Perspektive auf die atemberaubende Vulkanlandschaft.





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