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Azoren: Felsen, Vulkane und ganz viel Meer

Terceira – das kleine runde Naturparadies mitten im Atlantik

Seit Sommer 2016 wird die Azoren-Insel Terceira von Düsseldorf aus mit Air Berlin direkt angeflogen (Foto: Ute Hayit)
Anflug auf Terceira, Azoren

Neun Inseln weit draußen im Atlantik – das sind die Azoren. Schaut man sich das auf einer Landkarte an, sieht man wie abgelegen der Inselarchipel tatsächlich ist – fast in der Mitte zwischen Europa und Amerika. Eine der Inseln ist Terceira, was übersetzt so viel bedeutet wie „die Dritte“. Denn Terceira wurde als dritte Insel der Azoren im frühen 15. Jahrhundert von portugiesischen Seefahrern entdeckt. Zudem ist sie auch noch mit knapp 400 Quadratkilometern die drittgrößte Insel der Azoren und eine autonome Region Portugals.

Wie mit dem Lineal gezogen sind die Straßen und Gassen in Angra do Heroísmo, dem Hauptort der Azoren-Insel Terceira (Foto: Ute Hayit)
Angra do Heroísmo, Terceira, Azoren

Baden im Lava-Pool

Schon beim Landeanflug – Terceira erreicht man von Deutschland aus in einem knapp fünfstündigen Direktflug – bietet sich bei klarer Sicht ein Blick auf hohe Steilküsten. Und man erkennt sofort, warum Baden an flachen Sandstränden hier an nur wenigen Stellen möglich ist. Schroffe, senkrecht abfallende Felswände sind die vorherrschende Küstenform, unterbrochen von kleinen Buchten. Um an den rauen und zerfurchten Lavaküsten baden zu können, nutzt man auf der Insel die fast in allen Küstenorten vorhandenen Naturschwimmbecken, die vom Atlantikwasser gespeist werden. Hier kann man ungefährdet von Brandung und Wellen und dennoch im salzigen Nass des mitunter wilden Ozeans sein Bad nehmen.

Hier lässt es sich auch bei rauem Wetter wunderbar im Atlantik baden: In die Felsen gebaute Schwimmbecken gibt es überall in Terceiras Küstenorten (Foto: Ute Hayit)
Naturschwimmbecken auf Terceira, Azoren

Da wo es an natürlichen Schwimmbecken fehlt, wurden sie künstlich angelegt. Besonders schön, weil eingebettet in schwarzes Vulkangestein, ist der Lava-Pool von Biscoitos, wo auch ein Sanitärhäuschen und Umkleidemöglichkeiten sowie ein Campingplatz zur Verfügung stehen. Vor allem an Sommerwochenenden kann es hier schon mal recht voll werden.

Baden zwischen Lavafelsen: im Naturschwimmbecken von Biscoitos auf der Insel Terceira
(Foto: Ute Hayit)
Lava-Pool in Biscoitos, Terceira, Azoren

Vier Jahreszeiten an einem Tag

Aber die Azoren-Inseln sind auch ein Paradies für Wanderer. Aufgrund ihres subtropischen Klimas mit nicht zu heißen Sommern und milden Wintern bieten sie sich als ganzjähriges Reiseziel an. Beste Reisezeit speziell auch zum Wandern ist zwischen Juni und September. Dann steigen die Temperaturen nicht über 25-26 Grad und die kurzen Regenschauer fallen seltener aus. Aber überhaupt sind die Azoren dafür bekannt, dass an einem Tag alle vier Jahreszeiten auftreten können: So kann es einem passieren, dass nach einem diesigen Morgen die Sonne plötzlich durchbricht und der wolkenverhangene Himmel immer mehr Blau zeigt, um dann wieder von einem Regenschauer und in höheren Lagen auch vom Nebel überrascht zu werden, der die Konturen der Landschaft nur erahnen lässt.

Die Azoren und der Heilige Geist

(Foto: Ute Hayit)

In jedem Ort auf der Azoren-Insel Terceira trifft man auf die kleinen Heilig-Geist-Kapellen, die Impérios do Espírito Santo. Ihre unverwechselbaren Zeichen sind Krone und Taube, die außen an der Fassade angebracht sind. Der Espírito Santo, der Heilige Geist, spielt eine wichtige Rolle im Leben der Azoreaner. Ihm zu Ehren hat man die kapellenähnlichen bunten Schreine errichtet, von denen es alleine auf Terceira 72 gibt.

Einer der schönsten Wanderwege auf Terceira befindet sich am Monte Brasil, dem Hausberg der Hauptstadt Angra do Heroísmo. Von hier oben hat man nicht nur einen fantastischen Blick auf die Stadt, die zum Unesco Weltkulturerbe gehört. Das auf einer Halbinsel gelegene Naturreservat kann von der Festung São João Baptista aus auf einem 7,5 Kilometer langen Rundweg erwandert werden. Auf gut markierten Wegen geht es durch dichte Wälder, über steile Ab- und Anstiege durch sattes Grün in allen Schattierungen und trifft immer wieder auf Aussichtspunkte, die weite Blicke auf die Küste und hinaus auf den Atlantik bieten. Auch wenn der Wanderweg am Monte Brasil offiziell als leicht eingestuft wird, so ist doch auch hier gutes Schuhwerk zu empfehlen. Auch sollten ausreichend Proviant und Getränke mitgenommen und – wie immer auf den Azoren – auch die Regenjacke nicht vergessen werden.

Grün satt – und das in allen Schattierungen: auf dem beliebten Rundwanderweg am Monte Brasil
(Foto: Ute Hayit)
Wandern, Monte Brasil, Terceira, Azoren
Auf der einen Seite das satte Grün, auf der anderen Seite der weite Ausblick auf den Atlantik: Wandern am Monte Brasil (Foto: Ute Hayit)
Monte Brasil, Terceira, Azoren

Schönste Stadt der Azoren

So traumhaft der Blick vom Monte Brasil hinunter auf Angra do Heroísmo, so faszinierend ist das hautnahe Erleben der Inselmetropole, die als schönste Stadt der Azoren gilt. 1534 von der portugiesischen Krone zur Stadt erklärt, war sie von 1766 bis 1832 die Hauptstadt der Azoren. Die Blüte der von Königin Maria II. mit dem Beinamen „do Heroísmo“ – Heldenhaftigkeit – ausgezeichneten Stadt begann im Zeitalter der großen Entdeckungen, als die reich beladenen Schiffe aus den Überseekolonien hier ihren Proviant aufnahmen. Kein Wunder, dass auch Piraten aus aller Herren Länder Terceira als ein Ziel ihrer Raubzüge auserkoren hatten. Noch heute sollen vor Angra Reste gesunkener Galeonen auf dem Meeresgrund liegen.

Den größten Schicksalsschlag der jüngeren Geschichte erlitt Angra durch das Neujahrsbeben von 1980, das große Teile der Stadt zerstörte. Die originalgetreu wieder aufgebaute Renaissance-Altstadt gehört seit 1983 zum Weltkulturerbe der Unesco. Geschäftiger Mittelpunkt ist der Praça Velha. Unmittelbar am Platz befinden sich neben dem Angra Garden Hotel auch das eindrucksvolle Rathaus. Oberhalb des Platzes schließt sich der wundervoll angelegte Stadtpark, der Jardim Duque da Terceira an. Dieser zieht sich den Hang hinauf bis zum Obelisken Alto da Memória. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über die Stadt, das Meer und auf den Monte Brasil.

Blick auf den zentralen Platz von Angra do Heroísmo: Praça Velha mit Rathaus (Foto: Ute Hayit)
Praca Velha in Angra do Heroismo

Kernstück der Altstadt ist die prächtige Kathedrale mit dem schlichten Namen Sé. Die größte Kirche der Azoren bietet nicht nur von außen einen erhabenen Anblick. Auch ihr eindrucksvolles Inneres lohnt einen Besuch.

Größte Kirche der Azoren und sicherlich auch eine der prächtigsten: die Kathedrale Sé in Angra do Heroísmo (Foto: Ute Hayit)
Kathedrale Sé in Angra do Heroísmo

Auf jeden Fall sollte man sich auch die Zeit nehmen, um sich durch die geometrisch angelegten Straßen mit den farbenprächtigen Häusern und den typischen schmiedeeisernen Balkonen treiben zu lassen. An jeder Ecke bieten sich neue Eindrücke auf blumengeschmückte Balkone, bunte Hinterhöfe, auf imposante Paläste, Herrenhäuser, Klöster und Kirchen. Am Hafen von Angra beherrscht die himmelblau leuchtende Misericórdia-Kirche das Bild. Vor dem Gotteshaus führt eine steinerne Treppe hinunter zur Marina, in der in den Sommermonaten die Fähren zu den Nachbarinseln ablegen. Wer zur knapp 170 Kilometer entfernt gelegenen Insel São Miguel möchte, für den lohnt sich allerdings auch die Reise per Flugzeug. Denn die Hauptinsel und auch größte Insel der Azoren mit ihrer Hauptstadt Ponta Delgada ist mit den modernen Flugzeugen der Azoren-Airline SATA in nur 40 Minuten erreicht. Die Fährüberfahrt dauert 3,5 Stunden.

Hier machen auch Weltumsegler gerne Station: in der Marina von Angra, die von der himmelblauen Igreja da Misericórdia überragt wird (Foto: Ute Hayit)
Kirche Igreja da Misericórdia
Schmucke Details an jeder Ecke: Bunte Hinterhöfe... (Foto: Ute Hayit)
Angra do Heroísmo
... und die typisch schmiedeeisernen Balkone in Angra do Heroísmo (Foto: Ute Hayit)
Angra do Heroísmo

In der seit 2004 fertiggestellten neuen Marina machen zunehmend auch Langzeitsegler fest, die hier während ihrer Atlantiküberquerung einen Zwischenstopp einlegen. Terceira ist bei Seglern zwar noch nicht so bekannt wie der berühmte Ankerplatz in Horta auf der Azoren-Insel Faial, aber auch hier in Angra oder auch im nahe gelegenen Praia da Vitória finden Segler alle benötigten Einrichtungen und Hilfsmittel für Mensch und Boot. Und bunte Bilder, die die Weltenbummler am Kai so gerne hinterlassen, sind hier auch bereits zahlreich vorhanden.

Auf zum Wale sichten: Mit dem Ausflugsboot geht es weit hinaus auf den Atlantik (Foto: Ute Hayit)
Walbeobachtungsfahrt, Terceira, Azoren

Wale beobachten – aber ohne Garantie

In der Marina in Angra findet man auch die Agenturen, die von April/Mai bis September/Oktober Walbeobachtungstouren anbieten. Denn in den Gewässern um die Azoren tummeln sich – neben dem Pottwal – unter anderem Orcas, Sei-, Buckel-, Finn- und sogar Blauwale. Aber auch mehrere Delfinarten, die oft in Schulen von dutzenden Tieren unterwegs sind, leben hier in Küstennähe. Eine Garantie, dass man einen der Meeresriesen zu Gesicht bekommt, gibt es natürlich nicht. Aber mithilfe von sogenannten Wal-Spottern, die an fest platzierten Stellen von der Küste aus Ausschau halten und ihre Beobachtungen per Funk an die Kapitäne der Ausflugsboote weiterleiten, sind die Aussichten, einen Wal zu sehen doch recht gut. Aber auch wenn es „nur“ die possierlichen Delfine sind, die pfeilschnell durch die Wellen pflügen, so ist die dreistündige Bootsfahrt ein Erlebnis. Sie führt oft kilometerweit auf den Atlantik hinaus – ist bei Seegang aber auch nicht jedermanns Sache.

Auf der Suche nach Walen und Delfinen: im Ausflugsboot auf Walbeobachtungsfahrt
(Foto: Ute Hayit)
Im Ausflugsboot,Terceira
Mehrere Delfinarten leben in den Gewässern rund um die Azoren (Fotos: Ute Hayit)
Delfine im Atlantik, Azoren
Wer mit dem Ausflugsboot hinaus fährt, hat fast immer Glück und trifft auf die possierlichen Tiere
Delfine Azoren

Terceira – unterirdisch

Dass man sich auf Terceira auf einer Insel vulkanischen Ursprungs befindet, kann man am ehesten erahnen, wenn man in eine der berühmten Höhlen hinabsteigt. Die mehr als 90 Meter tiefe Vulkanhöhle Algar do Carvão („Kohlegrube“) liegt im Inselzentrum am Rand der Caldeira de Guilherme Moniz, dem mit 15 Kilometer Durchmesser größten Vulkankrater des gesamten Archipels. Vorbei an Kieselsäure-Stalagmiten und -Stalaktiten erreicht man über knapp 340 gut ausgebaute Stufen den Grund der Höhle, an dem sich ein kleiner See gebildet hat. Das durch den 17 x 27 m großen Vulkanschlot einfallende Licht gibt der Höhle ihre besondere Atmosphäre und verwandelt die Pflanzenwelt, die sich hier eingerichtet hat – wie Farne, Flechten und Moose – in ein mystisches Farbenspiel.

Sollte man sich nicht entgehen lassen: den Abstieg in die Vulkanhöhle Algar do Carvão
(Foto: Ute Hayit)
Algar do Carvão, Höhle, Terceira
Über knapp 340 gut ausgebaute Stufen geht es auf den Grund der Vulkanhöhle Algar do Carvão
(Foto: Ute Hayit)
Algar do Carvão

Neun Inseln weit draußen im Atlantik – eine Einheit und doch jede auf ihre Weise eine Besonderheit. Aber alle zusammen ein Paradies für Naturliebhaber, Wanderfreunde und Individualisten. So wie auch Terceira – „die Dritte“, die von manchen auch „lila Insel“ genannt wird. Wegen der zahlreichen Hortensien, die in den Sommermonaten überall auf der Insel blühen. Oder auch wegen des Lichts, das beim Sonnenuntergang die Insel in ein spektakuläres Farbenspiel taucht.

Text und Fotos: Ute Hayit

Die Azoren auf einen Blick

(Foto: Ute Hayit)

Der Azoren-Archipel umfasst neun Inseln, die in die Ostgruppe mit Santa Maria und São Miguel), die Zentralgruppe (zu der neben Terceira auch Graciosa, São Jorge, Pico und Faial gehören) und die Westgruppe mit Corvo und Flores aufgeteilt sind. Die Inseln erstrecken sich über mehr als 620 Kilometer Luftlinie, können aber innerhalb der jeweiligen Gruppe auch sehr nahe zusammenliegen. So trennt eine nur 7,4 Kilometer breite Meerenge Faial und Pico.

Praktische Informationen

Anreise
Die Azoren werden von diversen Fluglinien angeflogen. Seit 2016 gibt es eine Direktverbindung mit Air Berlin von Düsseldorf nach Lajes auf Terceira. Die Flugdauer beträgt ca. 4,5 Stunden.

Reisen auf der Insel
Für Erkundungen auf eigene Faust ist ein Mietwagen empfehlenswert. Mietwagen bekommt man auf allen Inseln außer auf Corvo; ein internationaler Führerschein ist nicht erforderlich. Im Sommer und zu Festtagszeiten empfiehlt es sich frühzeitig zu reservieren

Inselhüpfen
Autofähren verkehren zwischen allen drei Inselgruppen von Mai bis Oktober sowie ganzjährig Personenfähren zwischen Flores und Corvo. Ganzjährig Personenfähren Faial – Pico – São Jorge (im Winter mit Einschränkungen). Infos/Fahrpläne: www.atlanticoline.pt

Essen und trinken
Es gibt auf Terceira genügend Restaurants, in denen man gut essen kann. Am besten speist man sicherlich in den Lokalen, die auch von den Inselbewohnern besucht werden. So wie das im Restaurant „Caneta“ in Altares www.restaurantecaneta.com.

Oft wird fangfrischer Fisch angeboten. Dazu werden meist gekochte Kartoffeln oder Süßkartoffeln gereicht. Überall und in verschiedenen Zubereitungsarten gibt es Bacalhau, getrockneten Kabeljau, der aber eher eine portugiesische Spezialität ist.
Empfehlenswert ist auch die Caldeirada, eine Fischsuppe, die manchmal in einem Brot serviert wird. Meeresfrüchte wie Krebse (Cracas) oder Muscheln (Lapas) sind ebenfalls frisch und in guter Qualität zu bekommen.
Eine Spezialität, die es nur auf Terceira gibt, ist die Alcatra, ein Rindfleisch-, aber manchmal auch ein Fischeintopf. Dieses Gericht wird in einem Tontopf mit Wein, Zwiebeln, Knoblauch, Lorbeer, Pfeffer und anderen Zutaten gegart; dazu reicht man frisches Brot oder Hefegebäck.
Zum Nachtisch gibt es oft sehr süße Speisen mit Honig und Zimt. Probieren sollte man die erntefrische Ananas, die auf der Insel Sao Miguel angebaut wird.

Sprache
Portugiesisch; aber auch mit Englisch kommt man überall gut zurecht.

Zeit
MEZ – 2 Stunden

Unterkunft
Es gibt auf Terceira zahlreiche Hotels, aber auch private Pensionen und Hostels sowie auch einige Campingplätze und eine Jugendherberge.
Eine Besonderheit ist die Quinta do Martelo, in der azorianisches ländliches Ambiente wie vor fünf Jahrhunderten geboten wird. Die Häuser bilden ein kleines Dorf und sind im Stil der damaligen Zeit erbaut. Aber sie bieten auch jeden Komfort. In einem Gasthaus kann man vorzüglich speisen. Und für die Gäste steht auch ein Swimmingpool zur Verfügung; www.quintadomartelo.com.

Stierkampf
Eine Besonderheit auf der Insel Terceira ist der „Stierkampf am Strick“. Dabei wird ein Stier an einem Sicherungsseil durch die Gassen geführt, und Mutige aus dem Publikum können sich dem Tier nähern, um es z.B. mit einem Regenschirm zu provozieren. Schnelligkeit ist gefragt, wenn das Tier sich seinem Angreifer zuwendet und dieser versucht, sich in Sicherheit zu bringen. Was oft zu unfreiwilligen Komikeinlagen führt oder auch schon mal zu Blessuren. Für den Stier geht das Spektakel jedoch friedlich aus. Er geht nach seinem Auftritt wieder zurück auf die Weide.

Weitere Informationen zu Terceira und den Azoren
www.visitazores.com/de

Hinweis der Redakteurin Dieser Reisebericht entstand nach einer Pressereise auf Einladung von Visit Azores. Meine Meinung zum Reiseziel bleibt von dieser Einladung jedoch unberührt. Die Schilderungen entsprechen meinen persönlichen Eindrücken und Erfahrungen vor Ort und wären auch so geschrieben worden, hätte ich die Insel auf eigene Faust bereist.
Ute Hayit

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