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Girona – die vergessene Stadt

Wer per Flugzeug an die „wilde Küste“ reist, landet entweder in Girona oder in Barcelona. Im Schatten der Hauptstadt Kataloniens gerät Girona jedoch oftmals in Vergessenheit. Dabei ist die Universitätsstadt, die etwa eine Autostunde von Barcelona entfernt liegt, allemal einen Besuch wert. Vor allem der alte Ortskern mit seinen engen Gassen und den bunt bemalten Häusern am Riu Oynar ist sehenswert.

Streift man durch die Straßen der Stadt, die ihren Ursprung in der Zeit der Römer hat, versteht man, warum historische Filme wie „Das Parfum“ hier gedreht wurden. Girona konnte seinen alten Stadtkern bis heute bewahren. Beispielsweise führt die Via Augusta, die von Rom nach Cádiz führt und damit die längste römische Straße ist, durch die Stadt. Auch die Kathedrale Santa Maria mit ihrem eigenwilligen Architekturstil aus barocken, gotischen und mittelalterlichen Elementen spiegelt die Bauweise vergangener Jahrhunderte wider.

Tipp: Ein Rundgang über die alte Stadtmauer

Direkt hinter der Kathedrale gelangt man durch die Ruinen verfallener Häuser zur alten Stadtmauer. Ein Rundgang lohnt sich, denn von hier aus kann man nicht nur die hübsch begrünten Ruinen ehemaliger Wohnhäuser bewundern, sondern man hat auch einen tollen Ausblick über ganz Girona bis hin zu den Bergen im Hinterland.

Girona ist aber nicht nur eine Stadt der Geschichte, sondern auch der Mythen. An der Ecke Carrer Calderes/Plaça Sant Feliu befindet sich die Löwenstatue von Girona. Sie war einst an der Außenwand einer alten Herberge befestigt. Der Sage nach kehrt jeder Besucher, der das Hinterteil des Löwen küsst, zurück in die Stadt. Mussten die Menschen in früheren Zeiten noch mühsam an der Hauswand emporklettern, erleichtert heute eine kleine Treppe Touristen das Posieren für ein Foto beim Küssen der Statue. Eine weitere Legende rankt sich um die Kathedrale Santa Maria. Demnach soll Gott eine Hexe, die immerzu Steine auf betende Mönche warf, in einen Wasserspeier verwandelt haben. Dieser ist auch heute noch an der Rückseite der Kathedrale zu sehen.

Nicht nur in Barcelona gibt es die berühmte Rambla, auch Girona hat eine solche Hauptstraße, auf der es sich, wie das Wort „ramblar“ schon sagt, herrlich bummeln lässt. Jeden Samstag findet hier ein Blumenmarkt statt. Sehenswert ist auch das jüdische Viertel mit seinen engen Gassen. Hier gibt es alte Buchläden und zahlreiche Souvenirgeschäfte. Zum Essen laden die vielen kleinen Restaurants unter den Arkaden an der Plaça Independència ein. Ein Mittagsmenü mit drei Gängen gibt es hier zum Beispiel schon für 11,95 Euro.

Küstenstadt mit griechischem Charme: Cadaqués

An der Küste der Halbinsel Cap de Creus befindet sich das ehemalige Fischerdorf Cadaqués. Am Rande der Landschaft Alt Empordà liegt die Stadt, abgetrennt von den Bergen, einsam am Meer. Maritime Stimmung ist hier vorherrschend. Die in blau-weiß gehaltenen Häuser erinnern an griechische Küstenstädte. Viele der Gässchen sind bunt bepflanzt und haben sich mit unebenem Natursteinpflaster den Charme vergangener Tage bewahrt. Die Kirche Santa Maria, die etwas höher gelegen ist, hat einen großen Barockaltar aus dunklem Holz. Besucher werden schnell nachvollziehen können, warum es bekannte Künstler wie Salvador Dalí in dieses Städtchen zog.

Tipp: Ein Essen im „Compartir“

In Cadaqués befindet sich ein außergewöhnliches Restaurant: das „Compartir“. Übersetzt bedeutet der Name „teilen“ und genau das ist das Konzept: Die Speisen werden immer in der Mitte des Tisches platziert, sodass jeder Gast an jedem Teller probieren kann – und das lohnt sich. In jedem Gericht werden verschiedene Geschmacksnuancen vereint, von denen sich jede einzelne herausschmecken lässt. Wer glaubt, dass Mandeln, Knoblauch, Erdbeeren und Rote Beete nicht zusammenpassen, wird hier eines Besseren belehrt. Das Personal ist sehr freundlich und spricht mehrere Sprachen. Das Restaurant befindet sich in einem sanierten alten Wohnhaus, das man über den Hinterhof betritt.

Adresse:
Compartir Restaurant
Riera Sant Vicenç s/n
17488 Cadaqués
Tel.: +34 972 25 84 82
www.compartircadaques.com

Wassersportzentrum L’Estartit

L’Estartit ist die Stadt der Wassersportler. Mit seinem breiten Sandstrand lädt sie zum Baden ein. Im Hafen tummeln sich die Yachten und die nahe gelegenen Medes-Inseln sind ideal zum Tauchen oder Schnorcheln. Wer nicht selbst tauchen möchte, kann sich auch von einem Glasbodenboot aus die Unterwasserwelt anschauen.

Zum Essen bietet sich das Restaurant des Club Nàutic an. Direkt am Hafen gelegen, kann man hier entweder auf der Terrasse oder im edel-maritim gestalteten Innenbereich mit großer Fensterfront essen.

Adresse des Club Nàutic:
Club Nàutic de l’Estartit
Passeig Marítim s/n
17258 L’Estartit
Tel.: +34 972 751 402
Fax: +34 972 751 717
info@cnestartit.es
www.cnestartit.es
GPS: 42°03’10’’ N, 003°12’40’’ O

Adresse für Bootsfahrten:
Nautilus-Bootstouren
Passeig Marítim 23
17258 L’Estartit
Tel.: +34 972 751 489
Fax: +34 972 751 393
nautilus@nautilus.es
www.nautilus.es 

Wer seinen Urlaub nicht in den typischen Touristenhotels verbringen will, hat die Möglichkeit, auf einen Campingplatz auszuweichen. An der Costa Brava befinden sich über 70 solcher Plätze mit unterschiedlichster Ausstattung und verschiedenen Angeboten.

>> Einige ausgewählte Campingplätze inklusive Ausflugsmöglichkeiten stellen wir im Folgenden vor.

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