Frankreich: Korsika

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Korsika - Insel der Kontraste

Korsika ist eine Insel der Kontraste, wunderschön, wildromantisch und eigensinnig. Hier findet man sanfte Sandbuchten ebenso wie schroffe Felsklippen, hektisches Treiben in Ferienorten ebenso wie die Stille von Siedlungen, die wie Adlerhorste auf Gebirgsvorsprüngen kleben.

Zwischen Frankreich und Italien gelegen, beherrscht und beeinflusst von beiden, bleibt Korsika dennoch eine Welt für sich. Da gibt es nicht nur die touristischen Glanzlichter wie das Cap Corse, das Hochgebirge, die liebliche Balagne, die schroffe Felsenküste der Calanche, die Schluchten der Restonica und der Scala di Santa Regina – manchmal genügen schon wenige hundert Meter, um zu sehen, wie sich die Szenerie verändert. Die korsische Flora ist üppig und, entsprechend den unterschiedlichen Höhenlagen, sehr abwechslungsreich. Wilde Brombeeren (ronces) überziehen die einst kultivierte, vor langem aufgegebene Feld- und Gartenlandschaft Korsikas. Etwa 45 Prozent des Inselbodens sind von der Macchia, einem immergrünen Buschwald, bedeckt, der den typischen intensiven Duft der Insel ausmacht. Der intensive aromatische Duft stammt vor allem von Kräutern wie Thymian, Rosmarin, Majoran, Fenchel, Minze und Lavendel. Selbst Napoleon Bonaparte sagte, er könne seine Heimatinsel allein an diesem speziellen Geruch erkennen.

TIPP: Auch wer nur einen Badeurlaub gebucht hat, keinen Wagen mitnehmen und keinen mieten will, braucht nicht darauf zu verzichten, mehr von Korsika zu sehen als nur den Strand. Will man nur das Hinterland seines Urlaubsortes erkunden, genügen Schusters Rappen, ein Leihfahrrad oder -moped oder ein Esel. Auch Pferde zu Ausritten am Strand und ins Vorgebirge kann man mieten. Mietställe und Anbieter für Ausritte zu Pferd oder zu Esel finden Sie in allen Regionen der Insel. Auskünfte erteilen die örtlichen Touristenbüros.

INFO: Korsisches Gestein, dessen Vielfalt einst weltberühmt war und beim Bau italienischer Kunstwerke – so in der Sixtinischen Kapelle – verwendet wurde, ist ein bis Tokio bekannter Exportartikel.

Sehenswürdigkeiten

Nördliche und mittlere Ostküste
Die alte, kleine Bischofsstadt Cervione liegt prachtvoll am Hang des Monte Castello mit einem weiten Blick über die östlichen Niederungen und die Côte Orientale. Ringsum Kastanien, Olivenhaine, Obst- und Weingärten, kleine Dörfer, einzeln stehende Kirchen. Obwohl der Ort nur 6 km von der Küste entfernt ist, wird er von Touristen nicht allzu sehr heimgesucht, sondern ist ein echtes korsisches Kleinod mit vielen schönen Bars und Cafés.

Südostküste
Bonifacio, mit seinen knapp 3000 Einwohnern, liegt im Süden Korsikas und ist nur 12 km von der Nachbarinsel Sardinien entfernt. Die Stadt ist sicher der Höhepunkt einer jeden Korsika Reise, denn die Lage dieser mittelalterlichen Festungsstadt ist einfach umwerfend: Bonifacio thront auf einem 60-80 m hohen, gewaltigen Kalksteinfelsen, der sich auf drei Seiten teils senkrecht, teils überhängend aus dem Meer erhebt.
Die Escalier du Roi d'Aragon, oder auch die Treppe des Königs von Aragonien, ist eine besondere Attraktion der Stadt. Die 65 m hohe Treppe wurde schräg in den Kalkfelsen gehauen und bildet mit ihren 187 Stufen einen anstrengenden aber sehr lohnenswerten Zugang zum Meer. Da die Stufen ungewöhnlich hoch und oft glitschig sind, sollten Sie beim Erklimmen der Treppe auf solides Schuhwerk achten. Unten angekommen, gelangt man über einen ebenfalls in den Fels geschlagenen Weg zu einer kleinen Grotte. Wer eine Taschenlampe dabei hat, kann diese besichtigen. Sehr eindrucksvoll ist auch eine Bootsfahrt entlang dem mächtigen Felsmassiv zu den Grotten von Bonifacio. Vom Boot aus genießt man eindrucksvolle Blicke auf die Steilküste und die spektakuläre Lage der Stadt.
Sehenswert ist auch Bonifacios Altstadt mit ihrer gewaltigen Zitadelle. Am Ende der Zitadelle bieten sich traumhafte Ausblicke auf die Meerenge. Die Häuser der Altstadt sind auf engstem Raum zusammengedrängt und machen den besonderen Charme der Stadt aus. Aufgrund der beengten Lage auf dem Kalkfelsen wurden die Häuser in die Höhe gebaut und sind nur durch teils unglaublich steile und enge Treppen zu erreichen. Auch der Friedhof von Bonifacio, zu dem die Kirche Saint-François aus dem 13. Jh. gehört, und der natürliche Hafen, der 1.600 m tief ins Land ragt, lohnen einen Besuch. Der Legende nach sollen hier die menschenfressenden Riesen gewohnt haben, gegen die Odysseus kämpfte.

Westküste
Die kleine Hauptstadt der nach ihr benannten Landschaft Sartènais birgt keine sensationellen Sehenswürdigkeiten, sondern verzückt allein durch ihre hohen Granithäuser und verwinkelten mittelalterlichen Gässchen. Wer Korsika kennen lernen will, sollte auch Sartène kennen: Es ist die „korsischste“ Stadt Korsikas.

Nordwestlich von Propriano, auf einem Felsvorsprung über dem Taravo-Tal, liegt die bedeutendste prähistorische Fundstätte Korsikas – der ansonsten eher unscheinbare Weiler Filitosa. Ihre eindrucksvollen Skulpturen – fast 2 m hohe Menhire, aus denen menschliche Gesichtszüge herausgearbeitet wurden – stammen von den Megalithikern, die diese vor ca. 5000 Jahren hier aufstellten.

Die Inselhauptstadt Ajaccio im Westen Korsikas strahlt ein besonderes mediterranes Flair aus. Zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten dieser quirligen Stadt gehört die Kathedrale Notre-Dame-de-la-Misericorde mit ihrer mächtigen Kuppel. Regelmäßig werden Führungen durch die Kathedrale angeboten. Der tägliche Obst- und Gemüsemarkt am Boulevard du Roi Jérôme und die Einkaufsstraßen sind ideal zum Shoppen und Flanieren. Der Stadtstrand Saint-François lädt zum Baden, Sonnen und Entspannen ein. Beim Schwimmen sollte man jedoch auf den regen Bootsverkehr achten.
In Ajaccio kann außerdem das Maison Bonaparte, das Geburtshaus Napoleons, besichtigt werden. Die Fassade des Hauses, das aus dem frühen 17. Jh. stammt, schmückt das Wappen der Familie Bonaparte. www.musee-maisonbonaparte.fr (Öffnungszeiten: Hauptsaison 9-12 Uhr und 14-18 Uhr, Nebensaison 10-12 Uhr und 14-16.45 Uhr. Eintritt: 6 Euro). Die zahlreichen Plätze und Straßen, die nach dem Kaiser und seinen Familienangehörigen benannt worden sind, zeugen ebenfalls vom Stolz der Einwohner auf ihren berühmten Sohn. Selbst der Flughafen trägt seit 2009 den Namen Napoleon Bonaparte. Desweiteren erinnern mehrere heroische Denkmäler und eine Napoleon-Grotte, in der der Kaiser als Kind gespielt haben soll, an den großen Korsen.
Auch Nachtschwärmer kommen in Ajaccio voll auf ihre Kosten. Die kleine Disco La Place auf dem Place du Diamant zieht seit mehr als 15 Jahren Partybegeisterte aus der ganzen Umgebung an. Neben städtischen Trubel hat die Stadt aber auch landschaftlich einiges zu bieten. Der angrenzende Golf von Ajaccio ist mit seinen langen Stränden und sanften Ufern ebenfalls ein besonderes Reiseziel.

An der Westküste am Ende eines Golfes liegt, umgeben von Eukalyptuswäldern, der beliebte und leider sehr überlaufene Badeort Porto. Besonders sehenswert ist hier der genuesische Turm mit seinem kleinen Museum. Auch das Aquarium de la Poudrière, in dem die Unterwasserfauna und -flora Portos vorgestellt wird, lohnt einen Besuch. Das Aquarium liegt unterhalb des Turmes, im alten Pulvermagazin, und hat ganzjährig geöffnet.
Zwischen Piana und Porto führt die Straße durch einen der schönsten Abschnitte der Insel. Hoch über dem Golf durchquert sie das berühmte Labyrinth der Calanche mit seinen mächtigen, bizarr geformten, bis zu 300 m hohen Felsen aus rötlichem Granit. Mit Fantasie lassen sich in diese bizarren rötlichen Felsen Skulpturen interpretieren. Wer die Calanche richtig erleben möchte, sollte sie zu Fuß erkunden. Von Porto können Sie außerdem Tagesausflüge mit dem Schiff zur Halbinsel la Scandola buchen. Die UNESCO hat den nur 600 Einwohner zählenden Ort Porto zum Weltkulturerbe ernannt.

Evisa, eine beliebte kleine Sommerfrische inmitten ausgedehnter Kastanienwälder, liegt prächtig und beherrschend auf einem Felsvorsprung, oberhalb des Portotales. Das Dorf mit den imposanten Privatvillen, die an den Roman „Vom Winde verweht“ erinnern, bietet schöne Ausflugsmöglichkeiten: Durch den Wald von Aitone gelangt man zum Cole de Vergio, dem höchsten Pass Korsikas. Schöne Wanderungen kann man in der wilden Spelunca-Schlucht entlang des Flüsschens Porto und zu den Endinoso-Wasserfällen unternehmen – ein Anblick von fantastischer, bizarrer Wildheit.

Nordwestküste
Die Atmosphäre in der hochgebauten Altstadt von Calvi mit ihren im hellen Sonnenlicht gleißenden Mauern und den harten Konturen wirkt auf viele Besucher afrikanisch. Im Schutz der Zitadelle wachsen Palmen an der Hafenpromenade, an einem längeren Abschnitt der Bucht sind Pinien angepflanzt, vor denen sich der Großteil des Strandlebens abspielt. Unterhalb der Zitadelle, die das Wahrzeichen Calvis darstellt, findet man den Place Christophe-Colombe mit einem Denkmal des vermeintlichen Sohnes der Stadt. Der familienfreundliche helle Sandstrand der Bucht von Calvi ist fast 6 km lang und zählt zu den schönsten Korsikas.
Am großen Hafen von Calvi ist immer etwas los. Auf der hier befindlichen Flaniermeile reiht sich ein Restaurant oder Café an das nächste. Zahlreiche Boutiquen, Spezialgeschäfte und Restaurants findet man auf der autofreien Rue Clémencau. Nicht verpassen sollte man die Fahrt zur Kapelle Notre Dame de la Serra, von der Terrasse aus kann man einen herrlichen Panoramablick genießen. Die Strecke von Calvi nach Porto zählt zu den schönsten Korsikas.
Jungen Leuten wird es in Calvi, der Hauptstadt der Balagne, so schnell nicht langweilig. Gleich zwei große Diskotheken sorgen für die nötige Unterhaltung. Die größte Disco Nord-Korsikas befindet sich in Calvi. Das Acapulco zieht mit seinen zahlreichen Floors, dem Restaurant und der Piano-Bar tausende Party-Gäste an. An den großen Lichtsäulen ist die Location schon von weitem zu erkennen. Für Nachtschwärmer ist der Besuch der Disco Carmargue am Ortseingang von Calvi ebenfalls Pflicht (www.discothequecamargue.com). In der Zitadelle befindet sich die beliebte Piano-Bar Chez Tao. Von der Terrasse hat man einen einmaligen Blick auf den Sonnenuntergang, die Unterstadt und die eindrucksvollen Berge der Balagne, dazu genießt man die sanften Klänge der Musik.

Die Balagne, der „Garten Korsikas“, erstreckt sich zwischen dem Meer und den Gebirgszügen des Monte-Grosso-Massivs. Nennenswerte Sehenswürdigkeiten in dieser üppig grünenden Landschaft sind die auf den Felsen thronenden Orte Speluncato und Sant’Antonino.

Inmitten reicher Vegetation und in schöner Hanglage über dem Meer liegt Pino, eines der liebenswürdigsten Dörfer Korsikas (barocke Kirche, alter Friedhof).

Die 40 km lange und durchschnittlich 10 km breite Halbinsel Cap Corse weist wie ein ausgestreckter Zeigefinger nach Norden in Richtung Festland. Das Cap Corse wird häufig als ein Miniatur-Korsika bezeichnet, da es auf kleinem Raum eine ähnliche Landschaftsstruktur aufweist wie die gesamte Insel. Vor allem Segelfans kommen auf der Halbinsel auf ihre Kosten, da sie mit ihren vielen natürlichen Yachthäfen ideale Voraussetzungen bietet. Der Ort erlangte zudem eine gewisse Berühmtheit durch den Aperitif „Cap Corse“, der hier hergestellt wird.

TIPP: Ein besonderes Highlight des Korsika-Urlaubes ist sicherlich die Umrundung des Kaps. Eine kurvenreiche Serpentinen-Straße führt um das Kap von Korsika herum und bietet nach jeder Kurve eine neue wunderschöne Aussicht. Idealerweise fährt man gegen den Uhrzeigersinn von Bastia aus um das Cap Corse herum nach St-Florent. Bei dieser Route sind die Lichtverhältnisse zum Fotografieren ideal und man genießt die ganze Zeit einen spektakulären Blick auf das Meer. Das hübsche Künstlerstädtchen Erbalunga mit seinen verträumten Gassen sollte bei der Besichtigungstour auf keinen Fall fehlen. Planen Sie auch eine Rast in Nonza ein. Das Wahrzeichen der Stadt ist ein kleiner Wachturm, der 1760 erbaut wurde. Dieser Turm kann auch besucht werden und die Aussicht aus 160 m Höhe ist einfach atemberaubend. Besonders sehenswert ist auch das kleine Fischerdorf Centuri-Port, welches für seinen Langustenfang bekannt ist. Hier befindet sich der wahrscheinlich malerischste und anziehendste Hafen Korsikas. Wenn die Fischer am Nachmittag zurückkehren, lässt sich die idyllische Atmosphäre am Hafen am besten genießen. Die typischen Reusen aus Myrtenästen sieht man fast in jedem Vorgarten. Charakteristisch für das kleine Dörfchen sind auch die Fischerhäuschen mit leuchtend grünen Dächern aus dem Gestein Serpentin, das aus der Gegend stammt. Ein winziger, abgelegener Badeort an der Spitze des Cap Corse ist Barcaggio. Zum Ort führt eine schmale, unwegsame Straße. Das Nest hat einen herrlichen, feinsandigen Strand und ein romantisch-dörfliches Hinterland.

Die pulsierende Hafenstadt Bastia an der Nordostküste ist nach Ajaccio die zweitgrößte Stadt Korsikas und seit 1975 die Hauptstadt des Verwaltungsbezirks Haute-Corse. Mit seiner Altstadt, den vielen romantischen Plätzen und der alles überragenden Zitadelle ist Bastia auf jeden Fall einen Besuch wert. Zentraler Punkt ist die am Fährhafen gelegene Place Saint-Nicoloas mit ihren schattenspendenden Platanen und gemütlichen Restaurant-Cafés. Auf dem Place Saint-Nicoloas kann man sonntags über den niedlichen Flohmarkt. Jeden zweiten Freitag im Monat findet hier ein Textilwarenmarkt statt. Die größte Kirche Korsikas steht ebenfalls in Bastia: Die Barockkirche Saint-Jean-Baptiste. Ihre breite Fassade prägt das Bild des alten Hafens, an dem sich viele Restaurants und Souvenirläden aneinander reihen. Hier findet jeden Morgen von Dienstag bis Sonntag ein bunter Wochenmarkt statt. Weitere beachtenswerte Gebäude sind die Oper und die Kapelle Saint-Roche.

Die kleine Hafenstadt St-Florent an der Nordwest-Küste von Korsika ist ein idealer Badeort. Die schönsten Strände sind allerdings nur per Schiff zu erreichen, wie z.B. der Plage du Lotu. Viele Wassersportmöglichkeiten gibt es am Plage de la Roya. Wegen ihres mediterranen Flairs wird die Stadt auch das korsische Saint-Tropez genannt. Im großen Yachthafen von St-Florent tummeln sich die pompösen Jachten der Reichen und Schönen sowie erstklassige Segelschiffe aus der ganzen Welt. Sehenswert ist vor allem die Altstadt, mit ihren verwinkelten Gässchen und die eindrucksvolle Zitadelle.

Korsikas Strände

Der nördliche und mittlere Teil der Ostküste, die Côte Orientale, ist flach und verhältnismäßig breit. Die Berge, obgleich nicht weit, bleiben im Hintergrund, als milde und freundliche Kulisse. Flach und breit ist auch der endlose Badestrand – mit seinem sanften Gefälle und dem meist pulverfeinen Sand ein Paradies für Sonnenanbeter und Wasserratten. Familien mit Kindern, Wasserskifahrer und Segelanfänger sind hier genau richtig, Taucher wenden sich besser an die brandungsreiche Westküste. An der Côte Orientale ist es noch ruhig, das Angebot an Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten begrenzt. Hier liegen Badeorte wie Mariana-Plage oder Campoloro.

Die Südostküste ist felsig mit tiefen Einschnitten, dazwischen Buchten mit kleineren oder größeren Sandstränden. Landschaftlich ist dieser Teil der Küste noch schöner und abwechslungsreicher. Im weiteren Umkreis des Golfes von Porto-Vecchio sind zahlreiche Feriendörfer entstanden. Ein sehr schöner Strand liegt gegenüber den Iles Cerbicale: die Plage de Palombaggia – vor mit Pinien bewachsenen Dünen erstreckt sich ein 2 km langer feinsandiger Strand, vereinzelt von Felsen unterbrochen.

Die Westküste ist stark gegliedert, steil und felsig; die hohen Gebirgsstöcke senken sich teilweise direkt ins Meer. So ist eine außerordentlich bewegte, in manchen Partien hochdramatische Küstenlinie entstanden, mit bizarren Formen und ungewöhnlichen Farben der Felsen. Die Westküste ist die Küste der großen Golfe (Valinco, Ajaccio, Sagone und Porto) – ein attraktives Badeparadies und  Dorado für Taucher. Der Golf von Ajaccio gilt vielen als der schönste der vier Golfe (vielbesuchte feinsandige Strände mit herrlicher Aussicht sind Plage d’Ariadne und Plage du Scudo). Auf einen sehr schönen, kaum besuchten Strand trifft man bei Campomoro am Golf von Valinco.

Die Nordwestküste ist wohl das dynamischste und fortschrittlichste Ferienrevier auf der Insel. Hier wechseln Badeorte traditionellen Stils mit hochmodernen Ferienanlagen. Sandstrände und Felsküste halten sich die Waage. In St-Florent gibt es einen der größten und bestausgestatteten –achthäfen Korsikas; beiderseits des Zentrums dehnen sich lange feinsandige Strände aus. Sehr gute Bademöglichkeiten gibt es in Algajola, einem kleinen, malerischen Fischerort. Ebenso in der Hafenstadt L’Ile Rousse, einem der beliebtesten Badeorte der Insel (1600 km langer, feinsandiger Strand). Ebenfalls empfehlenswert sind die Strände in und um Calvi.

Sportliche Ausflüge auf Korsika

Geübte Bergwanderer finden auf Korsika zahlreiche kürzere oder längere Strecken. Eine Herausforderung für Könner ist der 170 km lange Fernwanderweg Grande Randonnee (GR 20) quer über die Insel von Calenzana bis in die Nähe von Porto-Vecchio. Er stellt sportliche Anforderungen und ist für ungenügend ausgerüstete oder schlecht trainierte Touristen selbst im Sommer durch unvorhersehbare Wetterstürze riskant. Die Wildflüsse Golo, Tavignano und Taravo sind das Ziel von Kajakfahrern. In den Wildwassern werden Forellen geangelt (Angelschein in Touristenbüros, Hotels oder Angelgeschäften). Am Meer ist das Angeln frei, Unterwasserfischen mit Schnorchel ebenfalls, nicht aber mit Tauchgerät. In L'Ile Rousse gibt es eine deutsche Tauchschule (Schiff Beluga am Hafen).

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