Klondike

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Klondike - Die Ballade von Lou und Dangerous Dan McGrew

Am Klondike-River südöstlich von Alska wird 1897 Gold gefunden. Tausende von Menschen werden vom Goldrausch erfasst. Sie verkaufen Hab und Gut und machen sich, getrieben von der Gier nach unermesslichem Reichtum, auf den Weg. Auch Lou und ihr Sohn Zack werden von diesem Fieber erfasst. Sie reisen als blinde Passagiere per Schiff von Seattle in Richtung Skagway. Als Zack seinen 14. Geburtstag feiert, möchte Lou ihm etwas schenken. Sie verlässt das sichere Versteck im Rettungsboot und stiehlt ein Tablett mit frischgebackenem Zimtgebäck. Dabei wird sie entdeckt und mit Zack und dem hilfreichen Ben, der den beiden zur Seite springt, an Land ausgesetzt. Ihr weiterer Weg ist reines Überlebenstraining. Sie müssen samt ihrem Gepäck schneebedeckte Gebirge überwinden und selbst ein Boot bauen, um den Yukon nach der Schneeschmelze in Richtung Dawson hinabfahren zu können.

Schon der Weg zum Gold verheißenden Klondike kostet viele Goldsucher das Leben. Andere machen Geld, indem sie die Goldsucher mit Nahrungsmitteln und Werkzeugen ausrüsten oder in Bars für deren Unterhaltung sorgen. Ben, Lou und Zack erreichen schließlich ihr Ziel. Doch die Goldsuche erweist sich als mühsamer denn gedacht und der vermeintliche Freund Dangerous Dan McGrew, dem Ben einst das Leben gerettet hat, entpuppt sich als Spieler und Ausbeuter.

Anhand einer Ballade von Robert Service über "die Ermordung des Dangerous Dan McGrew", die dem Roman vorangestellt ist, wird das mühsame, risikoreiche Leben der Goldsucher plastisch dargestellt. Der Roman hat Tempo, liest sich flott und vermittelt dabei viel Wissenswertes über den Goldrausch. Er zeigt das Leben aus der Sicht eines 14jährigen Jungen und eignet sich deshalb gleichermaßen für jugendliche Leser ab 16 Jahren wie für Erwachsene.

Klondike - Die Ballade von Lou und Dangerous Dan McGrew - kostet 11,90 Euro, ist broschiert, hat die ISBN-Nr. 3293203175 und ist im Unionsverlag im April 2005 erschienen.

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