Lissabons Highlights

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Lissabons Highlights

Torre de Belém

Der Wehr- und Leuchtturm aus manuelinischer Zeit ist das Wahrzeichen der Stadt. 1521 fertig gestellt, stand er einst auf einer Tejo-Insel.

Gotische Spitzbögen, venezianische Balkone, byzantinische Kuppeln und maurische Türmchen verzieren den mächtigen Quaderbau.

Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymus-Kloster)

Das Hieronymus-Kloster gilt als Meisterwerk der Manuelinik. Fünf Architekten bauten über 50 Jahre an diesem Prunkstück. Der berühmte Architekt Diogo Boytaca lieferte den Plan, das Werk sollte ein Symbol für die Weltmacht Portugal werden. João de Castilho schuf das Südportal, ganz hochgezogen mit Spitzen und Türmchen, Dutzenden von Figuren in verschachtelten Nischen sowie den Kreuzgang mit all den manuelistischen Formen: Taue, Knoten, nautische Instrumente, exotische Motive. Besonders sehenswert ist das Westportal mit großartigen Bildkompositionen von Nicolo Chanterène. Unter dem weit ausgesponnenen Netzgewölbe der Kirche befinden sich die Sarkophage von Vasco da Gama und Luís de Camões, die Grabstellen der Großen und Gekrönten des Landes.

Die Kathedrale wurde nach der Reconquista anstelle der Moschee errichtet, romanisch ist die wuchtige Westfassade, gotisch der Chor. Lieb volkstümlich mutet die barocke Weihnachtskrippe in der ersten Seitenkapelle links an.

Am beliebtesten ist das angebliche Taufbecken des heiligen Antonius von Padua, des Stadtpatrons, der 1195 in Lissabon zur Welt kam.

Padrão dos Descobrimentos

1960 zum 500. Todestag Heinrich des Seefahrers enthüllt, soll das Denkmal an die große Zeit der Entdeckungen erinnern. Ein stilisierter Schiffsbug aus Stein trägt Heinrich, gefolgt von Seeleuten, Künstlern und Missionaren aufs Meer hinaus.

Aqueduto das Aguas Livres

Aqueduto des Aguas Livres versorgte Lissabon mit frischem Nass aus einer 60 km langer Leitung. Die fast 1 km lange Wasserbrücke überspannt das Alcantâra-Tal in bis zu 65 Meter Höhe; am Ende oberhalb des Reservoirs liegt das Amoreiras Shopping Centre.

Castelo de São Jorge

Den Burghügel befestigten bereits Kelten, Römer und Mauren. Nach der Eroberung wurde der Wehrbau zur Residenz, bis die Könige an den Tejo zogen. Salazar restaurierte die wuchtigen Mauern und Türme.

Heute ist der Hügelpark eine luftige Mittagsfrische mit herrlichem Ausblick.

Jesuitenkirche Igreja de São Roque

Die Jesuitenkirche oberhalb vom Rossio zeigt außen nichts von ihrer Pracht, dem Prunk und Protz der Kapellen, geschmückt mit Gold, Edelsteinen und Edelhölzern. Ihre Schätze blieben vom Beben verschont, nur die Fassade erlitt Schaden.

Casa dos Bicos

Der Stadtpalast der Renaissance unterhalb der Sé, ist ein Postkartenmotiv. Die scharf zugespitzten Steine der Fassade wirken auf manche Betrachter als seien es geschliffene Diamanten.

Reise-Bericht Lissabon

Bonbonfarbene Postmoderen neben nostalgischen Trams, Schauplätze stimmungsreicher Melancholie wie kühner Zukunftsvision, Metropole mit zweierlei Charakter: eine Stadt am Strom und eine Stadt der Hügel, der wunderschönen Aussichten, der schrägen Aufzüge

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