Koeln-Magazin.info

Anzeige
Die Kathedrale ist das Ziel der Pilger (Foto: Frank Tetzel)
Die Kathedrale ist das Ziel der Pilger

Santiago de Compostela: Pilgerziel von Millionen

von Frank Tetzel

Ohrenbetäubender Lärm erfüllt den Herradurapark. Fahrgeschäfte ziehen Junge wie Alte in den Bann, ganze Familien sind unterwegs, laben sich an Churros con Chocolate, einem herrlich süßen und fettigen Schmalzgebäck, Kinder tragen stolz bonbonfarbene Luftballons an der Hand. Es ist Feria- Volksfest und Markt in Santiago de Compostela. Wer glaubt die Stadt sei in ihrer Heiligkeit erstarrt, der täuscht sich gewaltig: Die Metropole der spanischen Region Galicia ist voller Lebenskraft.

Santiago de Compostela ist für viele ein Mythos. Vor allem in den letzten Jahren sind Bücher erschienen, die ein Millionenpublikum gefunden haben. „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling ist zu einem stehenden Begriff geworden und das Buch des TV-Entertainers und seiner Selbstfindung auf dem Camino wurde von einem Publikum verschlungen, das bis dahin eher wenig mit Spiritualität am Hut hatte.

Langer Pilgerweg

Als Pilger gilt, wer 100 Kilometer zu Fuß oder 200 Kilometer mit dem Fahrrad, dem Pferd oder dem Esel pilgert und sich seinen Weg in den dafür ausgewiesenen Pilgerherbergen abstempeln lässt. Rund 60.000 Reisende pro Jahr kommen hier, ganz im Nordwesten Spaniens, an. Offizielle Zahlen gibt es nicht, doch wenn man die pro Jahr ausgegebenen Pilgerpässe zusammenzählt, sind es lediglich 15 Prozent derjenigen, die irgendwo – sei es in Frankreich, Deutschland, Italien oder Spanien – aufgebrochen sind, den Weg zu gehen.

Übrigens gibt es nicht den „einen Weg“, der an das Grab des Apostel Jakobus führt, seit dem Mittelalter gibt es viele Wege zum Sternenfeld nach Campo de Stella, nach Compostela.

Der bekannteste ist der Camino Frances, der von Frankreich her kommend entweder über den Col de Somport oder über Saint-Jean-Pied-de-Port und Roncesvalles, Pamplona, Logroño, Estella, Santo Domingo, Burgos, Frómista, Léon, Astorga, Ponferrada, Triacastela und den Palas de Rey nach Santiago de Compostela führt.

Das sind mehr als 800 Kilometer durch schroffe unwegsame Gebirge, bei Nebel, Wind und Regen, entlang viel befahrener National- und Landstraßen Durch bukolische Landschaften, im Sommer durch trockene, in der Sonne gleißende und heiße Hochebenen, bis fast an das Ende der Welt: nach Finisterre, schon seit uralten Zeiten ein Ritual- und Kultort am Ende der damals bekannten Welt, wo jenseits hinter dem Horizont – nach der keltischen Mythologie - die Inseln der Seeligen lagen.

Pilger aus aller Welt freuen sich gemeinsam am Ziel ihrer langen Reise (Foto: Frank Tetzel)
Pilger aus aller Welt freuen sich gemeinsam über das Ziel ihrer langen Reise

Lebensader

Nach der Entdeckung des Grabes des Apostels Jakobus – spanisch Santiago – im Jahre 830 wurde der Jakobsweg die Lebensader des spanischen Nordens. Millionen von Menschen pilgerten seit der Entdeckung des Jakobusgrabes im frühen Mittelalter über diesen Weg. Ein gefährlicher im Übrigen, von dem so manch einer nicht wiederkam. Bis nach Skandinavien und ins östliche Mitteleuropa reichte das Einzugsgebiet der Pilger, die hierher ihren Weg machten. Santiago de Compostela galt nach Jerusalem und Rom als wichtigstes Pilgerziel der Christenheit. Angeblich soll Karl der Große der erste Jakobspilger gewesen sein.

Wie mag es sich angefühlt haben, wenn die Pilger auf dem Monte de Gozo, der letzten Erhebung vor Santiago gestanden haben und den berühmten Satz „Herru Santiagu / grot santiagu / e ultreya e suseia / Deus aia nos!“ ( Herr Sankt Jakob / Großer Sankt Jakob / vorwärts jetzt und immer dar / Gott helfe uns!) anstimmten, der in ihrem Pilgerführer, den ersten Reiseführern des Mittelalters, aufgeschrieben stand?

Die Kathedrale

Wer glaubt, dass Santiago de Compostela etwas Heiliges und damit Unnahbares hat, sieht sich getäuscht. Die Stadt ist lebendig: Pilger, Touristen, Studenten aus aller Herren Länder, überall ein großes Hallo, auf den Plätzen, in den zahlreichen Cafés und unter den Arkadengängen der Stadt. Natürlich sind sie alle gekommen, um die eine zu sehen, zu besichtigen und in ihr innezuhalten: die Kathedrale. Sie dominiert die Stadt. Sie war es, die die Gedanken der mittelalterlichen Pilger beschäftigte und sie ist überwältigend. Eine übereinander getürmte Symphonie aus Balustraden, Figuren, Säulen und Fenstern erhebt sich in den engen Gassen der mittelalterlichen Stadt. Doch die barocke Fassade ist nur so etwas wie das äußere Gewand einer Kirche, deren Ursprünge zwischen dem achten bis ins elfte und zwölfte Jahrhundert zurückreichen. 1120 wurde die Kirche Bischofssitz.

Vier Plätze umgeben den Kirchenbau, von denen das Nordtor der Kathedrale mit dem Pilgerportal den natürlichen Eingang bildet. Die ermüdeten Pilger, die über den Camino de Frances kamen, mussten durch die Azabachería, die Straße der Kohlensteinschneider, um durch das Paradies – so der Name des Vorplatzes –  das Gotteshaus zu betreten. Das hat sich bis heute nicht geändert. Erschöpfte Pilger, die am Ziel eines langen Weges innehalten, sieht man auf den Kirchenbänken des fast einhundert Meter langen Mittelschiffs zuhauf.

Mit ihren zwei reichlich verzierten Türmen ist die Kathedrale schon von weitem zu sehen (Foto: Frank Tetzel)
Mit ihren zwei reichlich verzierten Türmen ist die Kathedrale schon von weitem zu sehen

Im Inneren

Rucksäcke, geziert von der Jakobsmuschel als Zeichen der Reise, und Pilgerstäbe lehnen an den Bänken. Was mag das Gotteshaus mit seinem über und über mit Gold geschmückten Hauptaltar, unter dem das Grab des Apostels Jakobus liegen soll, bei den Wanderern auslösen? Erleichterung, den Weg geschafft zu haben? Überall hört man ein Holá, Hallo, Hello – wenn die Pilger Menschen, denen sie auf der langen Reise des Camino begegnet sind, hier nun wieder treffen. Immer wieder müssen Pilger und Touristen mit einem „Silencio, por favor“ oder einem „Quiet please“ zur Ordnung gerufen werden, denn ein ständiges Gemurmel erfüllt das riesige Gebäude. Hunderte, bei Gottesdiensten vielleicht auch Tausende Menschen füllen das Kirchenschiff.

Weihrauchfass mit riesigen Ausmaßen

Höhepunkt einer Messe an hohen kirchlichen Feiertagen ist das Schwingen des rund 80 Kilogramm schweren Weihrauchfasses, des Botafumeiro, abgeleitet aus dem galizischen von botar – ausstoßen, und fume – Rauch. Das Fass, das in früheren Zeiten auch dazu diente, die üblen Gerüche der Pilger mit Weihrauch zu überdecken,  hängt an einem langen Seil nur einen Meter über dem Boden. Während der Gottesdienste wird das Tau von so genannten Tirabuleiros in braunen Kutten gelöst und kurz angestoßen. Dann beschleunigen sie den dampfenden Kessel mit einer besonderen Schwingtechnik, sodass der Botafumeiro mit einer Geschwindigkeit von knapp 70 Stundenkilometern bis unter das zwanzig Meter hohe Gewölbe der beiden Querschiffe von der Puerta de Azabachería bis zur Puerta de las Platerías schwingt und seinen Weihrauch durch die gesamte Kirche abgeben kann. Inzwischen wird das Weihrauchfass nur noch an wichtigen Feiertagen geschwenkt, es sei denn, Pilgergruppen legen zusammen und bezahlen mehr als zweihundert Euro für diesen Event. Rund 80 mal geschieht das im Jahr.

Der riesige Botafumeiro wird heute nur noch an besonderen Tagen durch die Kirche geschwenkt (Foto: Frank tetzel)
Der riesige Botafumeiro wird heute nur noch an besonderen Tagen durch die Kirche geschwenkt

Älteste Herberge

Nach dem Gottesdienst strömen viele Besucher auf die Praza del Obradoiro. Von hier aus kann man die beeindruckende Westfassade betrachten, die vor allem in der Abendsonne golden zu leuchten scheint.  Grund dafür ist das gelbliche Moos, das die Fassade überzieht. Sie wurde zwischen 1738 und 1750 von dem spanischen Baumeister und Architekten Fernando de Casas y Nóvoa geschaffen, um die berühmte Portico de la Gloria vor den Westwinden des Atlantiks zu schützen. Bewacht wird das triumphale Eingangstor der Kathedrale durch die etwa 75 Meter hohen Doppeltürme des Torre de las Campanas und des Torre de las Carracas. Im Mittelgiebel erkennen die Besucher das Standbild des Apostels Jakobus in einer Darstellung als Pilger. Zu seinen Seiten und etwas unterhalb stehen ihm seine Schüler Atanasius und Theodor zur Seite.

An der Nordseite der Plaza de Obradoiro liegt das Hospital de los Reyes Católicos, 1489 als königliches Hospital – Hospital Real – gegründet, das die Jakobspilger unterbringen und versorgen sollte. Es galt und gilt als die am besten ausgestattete Pilgerherberge entlang des Camino de Santiago. In ihr ist seit Ende der fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts ein Parador untergebracht.

Der Palacio de Rajoy mit dem Rathaus und Regierungssitz der Junta de Galicia gegenüber dem Kirchenportal und das Colegio de San Jerónimo, das Universitätsrektorat, und nicht zuletzt der Palacio de Gelmírez runden den Platz in seiner Einzigartigkeit ab.
Dabei geht es hier sehr weltlich zu. Zahlreiche Veranstaltungen finden hier statt und nachts spielen unter den Arkadengängen des Palacio Rajoy regelmäßig Tunas, Studenten, die Trink- und Liebeslieder in mittelalterlicher Tracht wiedergeben, und unterhalten die Passanten.

Man kann es nur immer wiederholen: Santiago de Compostela ist keine in Heiligkeit erstarrte Stadt, sondern sehr lebendig. Zahllose Kneipen und Restaurants findet man in der Altstadt, die – wie die Kathedrale – zum Weltkulturerbe der Menschheit gehört. Durch die vielen Studenten kann man ein Menue del dia zwischen neun und elf Euro erstehen.

Geistlichkeit und moderne Welt sind in Santiago de Compostela eng miteinander verbunden (Foto: Frank Tetzel)
Geistlichkeit und moderne Welt sind in Santiago de Compostela eng mit einander verbunden

Die Küche Galiziens

Die Nähe zum Meer bringt Seehecht, Steinbutt, Seeteufel und natürlich auch „pulpo a la gallego“ – Tintenfisch galicische Art auf den Tisch. Gerichte „en caldeirada“ – Schmorgerichte nach galicischer Art – mit Knoblauch, Olivenöl und süßem Paprika, sind ein Muss. An Fleisch sollte man „ternera gallega“ probieren, galicisches Kalbfleisch. In den Wintermonaten wärmt ein guter „cocido gallego’, ein Eintopf mit gesalzenen Schweinsrippen, -Ohren und -Maul, Paprikawurst, Vorderschinken und Speck mit frischem Kalbfleisch, Kartoffeln, Kichererbsen und Steckrübenblättern. 

Modernes

Doch nicht nur Mittelalterliches bekommt man in Santiago zu sehen: Nachdem es Bilbao mit dem Guggenheim Museum vorgemacht hat,  wurde auf dem Gaias nach Entwürfen des amerikanischen Architekten Peter Eisenmann die riesige Anlage einer Kulturstadt Galiziens – der Ciuda de la Cultura – eröffnet. Schon seit 1995 besteht das vom portugiesischen Architekten  Alvar Siza entworfene Galizische Zentrum für zeitgenössische Kunst.

Anreise

Flughafen von Santiago de Compostela
Lage: Lavacolla
Entfernung: 10 km (15 Min. mit dem Auto)
Tel:(+34) 981 54 75 00 / (+34) 981 54 75 01
www.aena.es

Wichtigste Flugziele:
Direktflüge innerhalb Spaniens:
Alicante (ALC), Barcelona (BCN), Bilbao (BIO), Fuerteventura (FUE), Lanzarote (ACE), Las Palmas (LPA), Madrid (MAD), Málaga (AGP), Palma de Mallorca (PMI), Reus (REU), Sevilla (SVQ), Tenerife Sur (TFS), Valencia (VLC).

Direkte internationale Flüge:
Dublin (DUB), Frankfurt/Hahn (HHN), London Stansted (STN), London Gatwick (LGW), Paris (CDG), Milano (BGY), Zurich (ZRH), Ginebra (GVA), Basel (BSL), Caracas (CCS), Istanbul (IST).

Taxis
Fahrpreis Flughafen-Stadt: 21,00 Euro
Taxistand am Flughafen: (+34) 981 591 575
Funk-Taxi: (+34) 981 56 92 92

Autoanreise
Kostenpflichtige Autobahn AP-9: verbindet Santiago de Compostela mit La Coruña, Ferrol, Pontevedra, Vigo, Tui und der portugiesischen Grenze.
Kostenlose Autobahn A-6: Verbindet Galicien mit dem Rest Spaniens durch die Provinz Lugo (von Santiago aus, Anschluss an die AP-9 in der Nähe von La Coruña).
Kostenlose Autobahn A-52: Verbindet Galicien mit dem Rest Spaniens durch die Provinz Ourense (von Santiago aus Einfahrt aus der Autobahn AP-9 Richung Vigo und aus der Nationalstraße N-525 Richtung Ourense).
Kostenpflichtige Autobahn AP-53 / AG-53: verbindet Santiago mit Lalín und geht dann in die AG-53 Richtung Ourense und Madrid.
Kostenlose Autobahn A-8: verbindet Galicien mit Frankreich und verläuft an der kantabrischen Küste entlang. Von Santiago aus Anschluss an die Autobahn A-6).

Zug
Bahnhof Santiago de Compostela
Lage: C/ Hórreo, S/N
Tel: 902 24 02 02 / 981 59 18 59
www.renfe.es

Zu Fuß (über den Jakobsweg wie im Text beschrieben)

Information für Touristen

Zentralstelle der städtischen Touristeninformation
Sitz von Turismo de Santiago-Incolsa
Rúa do Vilar, 63
Tel: +34 981 555 129
Das ganze Jahr geöffnet.
Winter: Mo-Fr, 9-19 / Sa, So, Fei 9-14 u. 16-19 Uhr
Hauptsaison: täglich, 9-21 Uhr
info@santiagoturismo.com
www.santiagoturismo.com

Büros der städtischen Touristeninformation:

Dársena de Xoan XXIII
Täglich 9-19 Uhr
Tel: +34 981 576 698

Aeroporto - Sala A
Täglich
Tel: +34 981 897 194
aeroporto@santiagoturismo.com

Hotels und Restaurants

Übernachtung
Es gibt zahllose Übernachtungsmöglichkeiten in Santiago de Compostela. Die Reservierungszentrale des örtlichen Fremdenverkehrsbüros hilft weiter:
http://www.santiagoturismo.com/central-reservas-alojamientos

Essen und Trinken
Rund um die Altstadt entlang der mittelalterlichen Gassen befinden sich zahlreiche Lokale. Auch in den Gassen herrscht eher die Qual der Wahl. Hier einige Empfehlungen mit überwiegendem Angebot der Küche Galiziens:

La Bodeguilla de San Roque
R/San Roque no. 13 bajo
Santiago de Compostela
Tel.: +34-981564379
http://www.labodeguilladesanroque.com/

O'Beiro
Calle Da Raina 3
15704 Santiago de Compostela
Tel.: 34-98 158 1370

Restaurante Roberto
San Xulian de Sales, Vedra
15885 Santiago de Compostela
Tel.: +34-98 151 1769
http://www.restauranteroberto.es

Cafe Casino
Rua del Villar 35
Santiago de Compostela
Tel.: +34-98 157 7503
http://www.cafecasino.es

Bierzo Enxebre
Rua Troia 10, 15704 Santiago de Compostela,
Tel.: +34-98 158 19 09
http://www.bierzoenxebre.es

Restaurante Xantares
Rua do franco 40
Santiago de Compostela
Tel.: +34-98 15 81 198

Reiseführer, Karten und Literatur

Spanischer Jakobsweg – Camino frances von den Pyrenäen bis Santiago de Compostela
von Cordula Rabe im Bergverlag Rother
Auflage 2013

Buch bei amazon bestellen ...hier

Santiago de Compostela: Die Stadt des heiligen Jakobus
von Andreas Drouve
Auflage 2008

Buch bei amazon bestellen ...hier

Wie ich nach Santiago de Compostela ging und ganz woanders ankam:
Ein Frauen-Jakobsweg

von HanneLore Hallek
Auflage 2006

Buch bei amazon bestellen ...hier

Freytag Berndt Stadtpläne:
Santiago de Compostela 1:10 000

von Freytag-Berndt und Artaria KG
Auflage 2008

Buch bei amazon bestellen ...hier

Spanien eBook

Nützliche Reisetipps Spanien

Ertay Hayit
Nützliche Reisetipps Spanien
Die schönsten Urlaubsorte, die besten Strände, Ausflüge ins Landesinnere

eBook mit den besten Reisetipps für ganz Spanien.

Hier bestellen:
ISBN ePub: 978-3-87322-198-7
Amazon für Kindle
4,99 EUR

Buchempfehlung

Auswandern nach Spanien

Elke Benicke
Auswandern nach Spanien
Viele Tipps und Infos zu Formalitäten, Land und Leute, Leben und Arbeiten in Spanien
Hayit Ratgeber, 160 Seiten, s/w -Fotos,
Hayit Verlag, Köln, 4. überarbeitete Neuauflage 2015

Buch hier bestellen:
Print: 978-3-87322-236-6
19,95 EUR

PDF: 978-3-87322-237-3
ePub: 978-3-87322-238-0
mobi: 978-3-87322-239-7
14,99 EUR