Sonnenschutz

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Sonnenschutz: schön gebräunt statt krebsrot

Sommerurlaub: Das heißt für viele Sonne, Strand und Meer. Das schönste Mitbringsel aus den Ferien ist dann ein gebräunter Teint. Dagegen ist auch gar nichts einzuwenden, wenn man beim Sonnenbaden einige Grundregeln beachtet – der Haut zuliebe.

Die Formel für unbeschwerten Sonnengenuss lautet: Lichtschutzfaktor x maximale Sonnenzeit ohne Schutz = erlaubte Sonnenzeit. Die maximale Sonnenzeit ohne Schutz ist individuell verschieden und bemisst sich nach der Zeit, die man der Sonne ausgesetzt sein kann, ohne Hautrötungen zu bekommen. Bei Europäern liegt diese zeit je nach Hauttyp zwischen 5 und 20 Minuten. Bei einer maximalen Sonnenzeit von beispielsweise 10 Minuten und dem Lichtschutzfakor 15 ergibt das eine erlaubte Sonnenzeit von 150 Minuten, also zweieinhalb Stunden. Hautärzte raten jedoch, nur zwei Drittel der erlaubten Zeit in Anspruch zu nehmen, da es sich nur um Durchschnittswerte handelt.

In der heißesten Zeit des Tages zwischen 11 und 15 Uhr sollte man grundsätzlich die direkte Sonne meiden. Aber Schatten ersetzt nicht das Sonnenschutzmittel. Durch Wolken oder Stoffe dringt ebenfalls UV-Strahlung. Die aufgetragenen Sonnenschutzmittel wirken sofort. Ein erneutes Eincremen ist ratsam, um den Schutz optimal zu halten. Das verlängert jedoch die absolute Sonnenbadezeit nicht. Auch bei wasserfester Creme sollte nach dem Abtrocknen noch einmal nachgecremt werden.

Übrigens: Die Sonnenmilch aus dem letzten Jahr kann man getrost weiter verwenden. Sollte sie allerdings merkwürdig riechen oder sich in zwei Schichten absetzen, ist die Sonnenmilch nicht mehr gut.

 

Katja Grüschow

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Abstufungen des
Lichtschutzfaktors 

niedrig: 2, 4, 6
mittel: 8, 10, 12
hoch: 15, 20, 25
sehr hoch: 30, 40, 50
ultra hoch: 50+

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