Türkei2

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Türkei: Auf der Segelyacht in die Türkei (Folge 2)

In der letzten Geschichte berichtete Günther Mahl von seiner Reise nach Izmir. Auf der elterlichen Segelyacht in Marmaris / Türkei erlebte er nun einige Überraschungen. Und ein unerwartetes Nachterlebnis

Segelyacht an der Küste
Nach der rauschenden Nacht mit Samira war die Busfahrt von Izmir nach Marmaris eine reine Tortur für mich. Voller Liebeslust hatte ich kaum geschlafen, der Alkohol der vergangenen Nacht machte sich nun unangenehm bemerkbar und mir schmerzten alle Glieder. Meine Zunge war schwer und auf ihr lag noch der Geschmack von Samiras süßlichem und perfektem Körper.

Turbulente Busfahrt
Nur meine Nase ließ mich nicht mehr an Samira erinnern. Denn im Bus, der nicht klimatisiert war, wurden auf der Sitzbank hinter mir gackernde Hühner und Gänse transportiert. Weil es verdammt heiß war, waren alle Fenster geöffnet, und es zog fürchterlich. Hinzu kam, dass der Busfahrer auf der teilweise bergigen und kurvigen Strecke eine Privatrallye mit einem anderen Bus veranstaltete. Einigen älteren türkischen Mitreisenden bekam dies nicht so gut, und sie mussten sich übergeben. Andere hatten wohl einen Großvertrag mit der Zigarettenindustrie: Kaum hatten sie eine Zigarette ausgeraucht, steckten sie sich eine neue an. Andere wiederum aßen streng riechende Käsesorten. Eine Gruppe von Schulkindern kreischte. Der Busfahrer ließ seine einzige Musikkassette mit für meine Ohren damals ungewohnter Musik immer und immer wieder spielen. Leider war das Band sehr abgewetzt und die Musik kam nicht nur sehr undeutlich über den Buslautsprecher, sondern sie eierte und quietschte auch noch. Zwischendurch kam bei mir das starke Verlangen nach Samira auf. Was gäbe ich jetzt dafür, wenn ich sie in meinen Armen halten könnte.
Als wir dann endlich gesund am Busbahnhof von Marmaris angekommen waren, machte ich mich zu Fuß auf den Weg zum Yachthafen, wo die Segelyacht meiner Eltern lag. Es war kein weiter Weg und schon erblickte ich das Boot. Es war eine sehr elegante Yacht, über 15 m lang, schlank, aus Stahl gebaut und in bester Handwerksarbeit mit feinsten Hölzern ausgebaut. Friedlich im Hafenbecken schaukelnd bot sie einen vollkommenen Anblick, der mir das Blut in meine müde Glieder strömen ließ. Seit dieser Zeit verstehe ich, dass viele Männer ein nahezu erotisches Verhältnis zu ihrem Segelboot haben. Meine Eltern und Geschwister saßen gerade beim Tee im Cockpit unter dem Sonnensegel zusammen und winkten mir fröhlich zu. Es war ein tolles Wiedersehen und alle freuten sich, dass jetzt der gemeinsame Urlaub begann. Wir aßen Kekse und tranken viel Tee und erzählten ohne Pause, umarmten uns und waren einfach nur glücklich, dass wir zusammen waren. Meine Müdigkeit war wie weggeblasen.
Nach einiger Zeit ging ich unter Deck, um zu duschen. Als ich unbekleidet aus der Duschkabine heraustrat, um mich abzutrocknen, traute ich meinen Augen nicht. Jetzt bist du durchgeknallt, dachte ich, jetzt hat es dich erwischt. Im Salon des Schiffes saß splitternackt eine zierliche, wohlgebaute junge Frau und rasierte sich ihre Schamhaare. Mein Erscheinen schien sie nicht zu stören und sie fuhr, nachdem sie kurz aufgeblickt hatte, mit dieser Tätigkeit fort. Meine Schwester, die ebenfalls gerade in den Salon kam, hatte das Erstaunen in meinem Gesicht gelesen und sagte: „Ich habe ganz vergessen zu erzählen, dass meine neue Freundin in der Türkei Urlaub macht, und da habe ich sie in Einverständnis mit unseren Eltern eingeladen, mit uns an Bord die Ferien zu verbringen.“ Ich schlang mir verlegen mein Handtuch um, stammelt ein kurzes „Hallo“ und verschwand in meiner Kajüte. Meine Schwester Dirana folgte mir und meinte, dass ich mich nicht so verklemmt anstellen solle. Schließlich sei es doch vollkommen normal, dass man auf einem Segelboot nicht so viel Intimsphäre habe wie an Land.

Eine faszinierende Frau
Beim gemeinsamen Abendessen in einen Hafenlokal in Marmaris kam ich mit der Freundin meiner Schwester, Desiree, ins Gespräch. Ich hatte vorher schon ausgiebig Zeit gehabt, sie bei der leckeren gemischten türkischen Vorspeise zu beobachten. Sie war ca. 165 cm groß, zierlich gebaut, hatte lange blonde Haare, schlanke lange Schenkel, kleine feste Brüste, braune Augen, einen Schmollmund und ein unheimlich süßes Gesicht. Eine faszinierende Frau! Wir aßen frischen Fisch aus den umliegenden Gewässern und tranken dazu den türkischen Rotwein Villa Doluca. Mein Vater sprach einen Toast nach dem anderen aus, weil er sich so freute, dass wir zusammen waren. Mein jüngerer Bruder Micha, der bis heute nicht weiß, wann er mit dem Trinken aufhören soll, hatte bereits zur Hauptspeise zuviel Rotwein konsumiert, dass er selbst im Sitzen schwankte und leise vor sich hin rülpste. Dies störte aber in der allgemeinen Fröhlichkeit keinen. Desiree erwies sich als unterhaltsame Tischnachbarin, die, obwohl sie nicht zur Familie gehörte, mit witzigen und frechen Bemerkungen nicht hinter dem Berg hielt. Meine Schwester Dirana, die sich direkt nach ihrer Ankunft in Marmaris in einen türkischen Medizinstudenten vom Nachbarboot verguckt hatte, war von der orientalischen Atmosphäre so inspiriert, dass sie jede Familien-Anekdote so witzig und umschweifend erzählte, dass wir uns vor Lachen kaum noch halten konnten.
Am nächsten Tag wollten meinen Eltern einen Landausflug unternehmen. Deshalb beschlossen wir Geschwister und Desiree, alleine eine kurze Segeltour zu unternehmen. Ich übernahm das Ruder, wir setzten direkt nach dem Ablegen unter Motor die Segel, und mit leichter Brise rauschten wir aus der Bucht von Marmaris. Kaum waren wir außer Sichtweite von Zuschauern zogen Desiree und meine Schwester ihre knappen Bikinis aus und legten sich zum Sonnen mitten aufs Schiff. Ich muss gestehen, dass ich ab diesem Zeitpunkt kein guter Rudergänger mehr war. Denn statt auf die Segel und den Wind zu achten, musste ich immer wieder zu Desiree hinschauen. Erst interessierte mich ihr perfekter Körper, dann stellte ich grinsend fest wie sich ihre Brustwarzen in einer kühlen Windbö aufrichteten. Dann überprüfte ich, ob sich ihre kleinen Brüste auch im Seegang bewegten (sie taten es). Mit solchen Beobachtungen beschäftigt, wäre ich beinahe am Ankerplatz vorbeigesegelt. Wir ankerten, schwammen im glasklaren Wasser, natürlich nackt, trockneten uns an Deck in der heißen Sonne, sprangen immer wieder ins Wasser, alberten herum, tauchten mit Schnorchel und Flossen. Zum Essen fuhren wir dann mit dem Beiboot an Land. Unter einem Feigenbaum legten wir unsere Decke aus. Doch der Appetit hatte mich vor Aufregung verlassen. Meine Schwester und Desiree saßen auf der Decke nackt und total entspannt, unterhielten sich und schlürften an einer Wassermelone. „Welche Früchte“, fuhr mir durch den Kopf! Sicherheitshalber legte ich mich erst einmal auf den Bauch, denn ich war ebenfalls nackt und wollte nicht, dass man mir irgendwelche Regungen ansehen konnte. Mein Bruder Micha war von dem allen unberührt und freute sich, dass er meine Essensportion auch noch verputzen durfte. Es war noch ein herrlicher Segeltag, und als wir in Marmaris wieder anlegten, warten unsere Eltern schon im Hafen auf uns.
An diesem Abend fiel ich erschöpft in meine Koje und schlief sofort ein. Mitten in der Nacht knarrte es in meiner Kajüte. Ich war zu müde, meine Augen zu öffnen. Eine Person beugte sich über mich. Ich roch ihr Parfüm, spürte ihren Atem. Gerade wollte ich irgend etwas sagen, da merkte ich, dass es Desiree war. Sie legte ihren Finger auf meinen Mund und flüsterte „Psst“. Dann zog sie sich aus und legte sich neben mich auf die Koje. Sie begann zärtlich meinen Mund zu küssen. Mit ihrer kleinen Zunge fuhr sie über meine Lippen, um dann auch meine Zunge zu suchen. Obwohl ich noch unheimlich müde war, war ich fasziniert von der Selbstverständlichkeit, die Desiree sich herausnahm und in meine Koje kam. Doch viel Zeit zum Nachdenken blieb mir nicht. Desiree hatte ihren Kopf zu meiner Brust gedreht und küsste meine Brustwarzen heftig. Jetzt war von Müdigkeit bei mir keine Spur mehr. Das merkte wohl Desiree auch, als mit ihren zarten Händen erst meinen Bauch streichelte und dann langsam mit ihren Händen immer weiter abwärts gelangte. Sie wandte den Kopf von meiner Brust ab, küsste meinen Bauchnabel und verschwand dann mit dem Kopf unter der Bettdecke. Ich konnte nichts sehen, dafür spürte ich um so mehr. Ihre Lippen, ihre Zunge und ihre Hände. Auch ich lag jetzt nicht mehr untätig da und tastete mich mit meinen Mund und meiner Zunge ihren Körper entlang. Es war eine Ewigkeit in Herrlichkeit, die wir so beschäftigt waren. Als ich Desirees Mund nach langer Zeit wieder auf meinen Mund spürte, wusste ich, dass Desiree hier den Rhythmus vorgab. Es war unvorstellbar, was ihr noch alles so einfiel und wie lange wir uns lüstern, aber zärtlich bewegten. Es waren Stunden der totalen Ruhe, denn wegen der Hellhörigkeit auf Segelyachten, verhielten wir uns ganz leise. Und wegen dieser Ruhe ging alles sanft und harmonisch zu. Keine Hektik, keine Eile. Es war ein Gefühl der unendlichen Liebe, der Zuneigung, der Zärtlichkeit. Desiree bestimmte in dieser Nacht alles. Es waren ihre Wünsche, ihre Vorstellungen und ihre Bewegungen. Ich machte alles mit und fühlte mich dabei unheimlich wohl. Erst als die Morgendämmerung einsetzte, verschwand Desiree aus meiner Kajüte genauso leise und schnell wie sie gekommen war. Gerne wäre ich in ihren Armen eingeschlafen. Doch noch während ich darüber nachdachte, überfiel mich ein warmes Gefühl in meinem Körper, und ich schlief ein.
Ich schlief bis Mittag und stand erst auf, als die Segelyacht auf See war. Ich krabbelte aus meiner Koje, schaute in den Himmel und aufs Wasser und freute mich über den Beginn eines neuen, wundervollen Tages.

Günther Mahl

 

>> Folge 3: Hier geht es weiter. Lesen Sie dort, was Herr Mahl mit seiner Familie und Desiree noch alles erlebte

 

>>Lust auf Wassersport: Lernen Sie Segeln und Motorbootfahren in Köln

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